HTG-Volleyballerinnen träumen wieder von der Regionalliga

Für die Volleyball-Damen der HTG Bad Homburg ist es so etwas wie ein „Endspiel“ um Platz zwei. Gelingt der Mannschaft von Trainer Roger Tschenett morgen (14 Uhr, Halle am 2. Ring) beim 1.

Für die Volleyball-Damen der HTG Bad Homburg ist es so etwas wie ein „Endspiel“ um Platz zwei. Gelingt der Mannschaft von Trainer Roger Tschenett morgen (14 Uhr, Halle am 2. Ring) beim 1. VC Wiesbaden III ein glatter Sieg (ein 3:0 und 3:1 brächten drei Punkte, ein knappes 3:2 nur deren zwei), wäre tatsächlich noch die Vizemeisterschaft möglich.

Gastgeber Wiesbaden geht mit 34 Punkten in die zwei noch ausstehenden Spieltage – fünf weniger hat „Herausforderer“ HTG, der zum Saisonfinale am 21. März Abstiegskandidat Eintracht Frankfurt II ans Netz bittet. Für die zuletzt mit nur mäßigem Punkte-Ertrag spielenden Wiesbadenerinnen endet die Runde mit dem schweren Gastspiel beim Vierten TSV Hanau.

„Wenn auch eine gute Portion Wunschdenken dabei ist – die Vizemeisterschaft und damit verbundene Relegation zur Regionalliga Südwest ist für uns inzwischen wieder drin“, bestätigt HTG-Coach Tschenett und fügt entschlossen hinzu, „und wenn wir uns sportlich dann dabei nach Hin- und Rückspiel gegen den Vizemeister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar durchgesetzt haben sollten, würden wir auch die Option Aufstieg in die Regionalliga wahrnehmen.“ Vor Saisonbeginn sei man ja mit dem Ziel angetreten, so weit es irgendmöglich geht, nach vorne zu kommen. Und Tschenett wäre überzeugt: „Wir könnten in einer Regionalliga auch bestehen.“

„Vielleicht geht ja den Wiesbadenerinnen tatsächlich ein wenig die Puste aus. Dieser Trend lässt sich anhand der Ergebnisse in den zurückliegenden Wochen durchaus ablesen“, waren sich Tschenett und seine Schützlinge in dieser Einschätzung einig. Allerdings steht noch in den Sternen geschrieben, auf wen der Trainer am Samstagnachmittag zurückgreifen kann: Anja Beyrich und Kristin Bernius hatten verletzungsbedingt im Training ebenso ausgesetzt wie die grippegeschwächten Zsuzsanna Bender, Anke Limmer, Tine Doll und Nathalie Barfeld. „Alles rein prophylaktisch“, glaubt Tschenett.

In welcher Formation und mit welcher Trainerlösung (dem Duo Tschenett/Kopp oder aber mit nur einem Coach) es für die HTG-Damen in die nächste Saison gehen wird, soll direkt nach dem Rundenfinale festgelegt werden. gg

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