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Erfolgreiches Judo-Quartett (von links): Margit Schultz, Hubertus Orth sowie Birgit und Felix Martin.

Prüfung für den 3. Dan

Judo-Trainer Hubertus Orth hat bestanden

Bonn ist für den Dortelweiler allemal eine Reise wert. Mit gleich zwei Podestplatzierungen kehrt er im Team Hessen nach Hause zurück.

Hubertus Orth, Judo-Trainer des SV Fun-Ball Dortelweil, kann auf erfolgreiche Wochen zurückblicken. Zum Ziel hatte er sich gesetzt, in diesem Jahr sämtliche für den 3. Dan („dan“ kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie „Rang“ oder „Stufe“, ein Dan ist ein Meistergrad im Judosport) erforderlichen Prüfungen abzulegen. Dafür ist in der Regel eine vierjährige Vorbereitungszeit erforderlich, die jedoch in seinem Fall wegen der bereits vorhandenen Trainerlizenz um ein Jahr verkürzt werden konnte.

Einen letzten Baustein zum Abschluss der Prüfungen stellte nun noch die erfolgreiche Abnahme der Kime-no-kata dar.

Dieser Tage startete Hubertus Orth gleich zweimal beim international besetzten Dieter-Born-Gedächtnispokal, ausgerichtet vom Nordrhein-Westfälischen Judo-Verband in der Bonner Sporthalle des Collegium Josephinum. Zunächst präsentierte der Dortelweiler gemeinsam mit Margit Schultz, ebenfalls Judo-Trainerin des SV Fun-Ball Dortelweil, die Katame-no-kata. Für Margit Schultz war es das erste Turnier. Daher waren beide Dortelweiler mit dem achten Platz im Endklassement sehr zufrieden.

Die für den 3. Dan einstudierte Kime-no-kata absolvierte Hubertus Orth dann zusamen mit Felix Martin aus Hünfelden. Beide waren ohne größere Erwartungen an den Start gegangen. Umso größer war dann die Freude bei beiden, als ihre Leistung mit dem ersten Platz belohnt wurde.

In der Wertung Ju-no-kata erzielte Felix Martin gemeinsam mit seiner Frau Birgit einen fünften und in der Kodokan-goshin-jiutsu-kata sogar den zweiten Platz. Damit präsentierten sich die vier hessischen Vertreter mit insgesamt vier Katas und sahen ihre Darbietungen mit zwei Podestplätzen belohnt. gg

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