Es lief in Dresden nichts zusammen für die Krifteler mit Marius Büchi (links) und Tobias Thiel.foto. lorenz
+
Es lief in Dresden nichts zusammen für die Krifteler mit Marius Büchi (links) und Tobias Thiel.foto. lorenz

Volleyball TuS Kriftel

Im "Spiel der Spiele" nicht da

  • Volker Hofbur
    vonVolker Hofbur
    schließen

Trainer Tim Schön ist enttäuscht nach dem unnötigen 0:3

Kriftel -Nach den zuletzt guten Leistungen haben die Zweitliga-Volleyballer der TuS Kriftel die Chance verpasst, den VC Dresden hinter sich zu lassen und erstmals wieder auf einen Nichtabstiegsplatz zu klettern. Dazu fiel die Niederlage mit 0:3 (19:25, 23:25, 21:25) deutlich aus.

Trainer Tim Schön war noch ein Tag nach dem Spiel unzufrieden: "Wir haben es vergurkt, Dresden hat es nicht gewonnen. Auch wenn ich Druck aus dem Kessel nehmen wollte, waren wir in diesem Spiel der Spiele aus unserer Sicht nicht auf dem Punkt da. Mit einem Sieg hätten wir auf einen Nichtabstiegsplatz klettern können. So waren wir 14 Stunden unterwegs, um 70 Minuten Volleyball zu spielen." Grund für die Niederlage war auch nicht, dass ihm Florian Ruhm (krank) und Cajetan Richter (studienbedingt) nicht mit dabei sein konnten.

Zugriff auf Dresdener

Angriff fehlt

Aus Sicht des Trainers begann der erste Satz eigentlich nicht schlecht, um in die Partie zu kommen. "Wir haben etliche Bälle abgewehrt und hatten tolle lange Ballwechsel, die aber alle zu Gunsten von Dresden gegangen sind. Dabei wussten wir, was der Gegner im Angriff macht, hatten aber keinen Zugriff auf den Angriff der Dresdener", beschrieb Schön den Auftakt im ersten Satz, "und wenn wir es dann mal hinbekommen haben, haben wir unsere Angriffs-Chancen nicht genutzt". Schnell lag seine Mannschaft mit 3:8 und 7:13 zurück. Er musste mit ansehen, wie seine Spieler "Danke-Bälle", die einfach nur vom Gegner herübergespielt wurden, nicht zu eigenen Punkten nutzten. "Das haben wir alleine im ersten Satz drei Mal nicht geschafft", ärgerte sich der Krifteler Trainer. Die Krifteler liefen diesen deutlichem Rückstand hinterher und konnten den Satzverlust beim 19:25 nicht mehr abwenden.

Im zweiten Satz waren die Gäste etwas besser im Spiel, verpassten aber weiter beste Gelegenheiten zum Punktgewinn. "Nach drei Top-Aufschlägen kam der Return der Dresdener auf die Netzkante. "Wir haben es alleine im zweiten Satz drei Mal nicht geschafft, den Ball ins andere Feld zu bringen und haben ihn drei Mal ins Netz geschlagen", ärgerte sich Schön. Besonders ärgerlich für die Gäste war dies bei der eigenen 5:3-Führung, bei der sie sich so nicht absetzen konnten. "Wir hätten mit 6:3 führen können, verschenken aber den Punkt", berichtete der Trainer, "wir hatten einige spektakuläre Abwehraktionen, konnten aber keinen Ertrag daraus ziehen. So verlieren wir mit 23:25 einen Satz, den wir auf jeden Fall hätten gewinnen müssen".

Verdiente Niederlage

für die TuS Kriftel

Das setzte sich im dritten Durchgang fort. Auch dort gelang es den Kriftelern nicht, aus klaren Aktionen die Punkte zu machen. Dazu kam, dass sie nur zwölf Punkte nach eigenem Aufschlag machten. "Dabei haben wir gut aufgeschlagen und nur drei Fehler pro Satz gehabt, aber der Ertrag aus unseren Angriffen hat nicht gestimmt. Ich hatte nicht das Gefühl, dass wir das wirklich wollten - gegen einen schlagbaren Gegner", ärgerte sich Tim Schön über eine ebenso vermeidbare wie verdiente Niederlage.

Kriftel: Florian Bonadt, Cedric Braetsch, Marius Büchi, Nils Kreitling, Tobias Thiel, Jannik Weber, Markus Floren, Florentin Richter, Sebastian Ruhm, Luca Wanek, Sebastian Bock. vho

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare