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Martin Homola, die Nummer 13 der EG Diez-Limburg.

EG Diez-Limburg

45 Jahre auf dem Eis

Das Abschiedsspiel für den gebürtigen Tschechen Martin Homola steigt heute Abend in der Diezer Eissporthalle.

35 Jahre sind inzwischen vergangen. 1983, im zarten Alter von 16, gab ein gewisser Martin Homola sein Debüt bei den Limburger Eishockey-Senioren. Nun, 35 Jahre später, feiert der gebürtige Tscheche seinen Abschied. Heute Abend um 20.30 Uhr trifft in der Diezer Eissporthalle ein von Homola gestelltes Team auf den Regionalligisten EG Diez-Limburg. Kein zweiter Spieler hat über einen so langen Zeitraum das heimische Eishockey geprägt wie er.

„Ich bin durch meinen Vater Miroslav Votruba zum Eishockey gekommen“, sagt Homola, dessen Vater im heimischen westböhmischen Karlsbad (Tschechien) selbst aktiver Spieler war. Später wurde Votruba erster Trainer des Limburger Eishockeys, sein Sohn schaffte mit 16 Jahren den Sprung in die Erste Mannschaft – zehn Jahre, nachdem er selbst in Karlsbad mit dem Eishockey begonnen hatte. Seine beeindruckende Laufbahn beendete Homola nach der Saison 2016/17, in der er in der Regionalliga West 21 Punkte in 32 Spielen erzielte. „Ich habe hier viele tolle Momente und Meisterschaften erleben dürfen“, sagt der Stürmer. „Ganz besonders war natürlich der Gewinn der Zweitliga-Meisterschaft mit Limburg, als wir gegen Ingolstadt der klare Außenseiter waren.“

Doch Homola hat nicht nur die Momente auf dem Eis ganz bewusst erlebt und genossen. „Eine der schönsten Momente war im Vorjahr die Rückkehr von Scott Ellison an seine alte Wirkungsstätte, als sein Trikot und das von Helmut Keller unter das Hallendach gezogen wurden. Fast die ganze ehemalige Mannschaft hat sich danach noch bei mir im Restaurant getroffen. Das waren ganz besondere Stunden.“

Es dauert nicht mehr lange, dann wird auch das Trikot von Homola seinen Ehrenplatz in der Diezer Eissporthalle haben. „Es bedeutet mir wirklich sehr viel, und es ist eine große Ehre für mich, dass der Verein mir als erstem Spieler ein Abschiedsspiel ermöglicht“, sagt Homola, der so viele Weggefährten zu diesem Spiel hätte einladen können, dass es für vier Mannschaften gereicht hätte.

Martin Homola wird wie immer – auch mit über 50 Jahren – noch topfit sein, wenn er am Freitagabend aufs Eis geht. „Ich bin von großen Verletzungen verschont geblieben, das hat mir sicherlich geholfen“, sagt er.

Große Herausforderung

Um Punkte wird auch noch einmal in diesem Jahr gespielt. Die EGDL tritt am Sonntag um 18.30 Uhr bei den Hammer Eisbären an. Den ersten Vergleich hatten die Rockets gegen den aktuellen Spitzenreiter mit 3:7 verloren.

(red)

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