Da war die Welt auf dem Limburger Stephanshügel noch in Ordnung...
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Da war die Welt auf dem Limburger Stephanshügel noch in Ordnung...

Fußball-Kreisoberliga Limburg-Weilburg

Jan Darda von Spezialisten in Frankfurt operiert

  • Marion Morello
    VonMarion Morello
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Wie erst jetzt durchsickerte, wurde das Fußballfreundschaftsspiel des VfR 07 Limburg gegen die TuS Burgschwalbach (2:2) von einer sehr schweren Verletzung des Limburger Spielers Jan Darda überschattet.

Kreisoberligist VfR 07 Limburg wollte in lockerem Ambiente seinen jahrelangen Cheftrainer Aleksandr Tatarenko sowie Justin Heimann und Jan Darda - beide sind nach Burgschwalbach gewechselt - würdig verabschieden. Alle drei erhielten individuell für sie angefertigte Foto-Collagen mit den Bildern ihrer sportlichen Erfolge und dem Vereinsleben auf dem Stephanshügel. So weit, so gut...

Die Zuschauer sahen dann auch von der ersten Minute an ein von beiden Seiten technisch, als auch läuferisch sehr anspruchsvolles Fußballspiel, in dem der neu verpflichtete Co.-Spielertrainer Markus Neugebauer vom Hessenligisten SV Rot-Weiß Hadamar Dreh- und Angelpunkt war. Leider kam es in der 35. Minute nach einem Umschaltmoment und einem tiefen Pass hinter die Verteidigungsreihe  der Burgschwalbacher zu einem sehr schweren Zusammenprall zwischen Ourbani und Jan Darda. Jedem Zuschauer auf dem Sportplatz war sofort klar, dass sich Jan Darda sehr schwer verletzt haben musste.

Nach einer mehr als halbstündigen Unterbrechung und dem Einsatz eines Rettungswagens wurde der Limburger ins Krankenhaus abtransportiert. Die Diagnose erschütterte sowohl die Vereins-Familie der TuS Burgschwalbach als auch alle seine jahrelangen Sportkameraden des VfR 07 Limburg. Jan Darda hatte sich nicht nur mehrere Finger und drei Knochen der Mittelhand gebrochen, sondern - als ob dies nicht schon schlimm genug gewesen wäre - hatte sich zusätzlich noch einen Trümmerbruch des Handwurzelknochens zugezogen.

Am Freitag, 16. Juli, wurde Jan Darda in Frankfurt von Spezialisten für Handchirurgie operiert. „Unsere allerbesten Genesungswünsche begleiten ihn zum einen, weil er in seinem Beruf als Physiotherapeut auf seine Hände zwingend angewiesen ist, zum anderen, weil wir ihn alle sehr, sehr gerne und bei bester Gesundheit wieder in einem Fußballtor sehen möchten!“ Diese Genesungswünsche schickt der VfR 07 Limburg in die Klinik nach Frankfurt. „Alles Gute, Jan, werde bitte schnell wieder gesund!“. Dem schließt sich die Sportredaktion der Nassauischen Neuen Presse an!

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