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Tischtennis

Jennifer Tork spielte ihre ersten deutschen Meisterschaften

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Jennifer Tork hält seit 2016 – nach einer zehnjährigen Spielpause – für die TG Unterliederbach in der Tischtennis-Damen-Mannschaft wieder den Schläger in der Hand.

Jennifer Tork hält seit 2016 – nach einer zehnjährigen Spielpause – für die TG Unterliederbach in der Tischtennis-Damen-Mannschaft wieder den Schläger in der Hand.

Nun konnte sie erstmals an den deutschen Meisterschaften für Menschen mit Behinderung in Saarbrücken teilnehmen. Vorangegangen war ein Lehrgang des Hessischen Behinderten- und Rehasportverbands bei Borussia Düsseldorf. Es war das erste Mal für Jennifer Tork, dass sie mit anderen Menschen mit Handicap gemeinsam trainierte und spielte. „Ich habe viel gelernt, aber auch viel Neues erfahren“, so Tork.

Erst jetzt habe sie eigentlich verstanden, was es bedeutet, die Schwächen des anderen auszuspielen: „Da nimmt niemand Rücksicht. Diese Erkenntnis ist mir vor allem auch für die Spiele gegen Nicht-Behinderte wertvoll“.

So startete sie in Saarbrücken erstmals im Startfeld der WK 6-8. „Es waren doch einige dabei, die eine ähnliche Behinderung hatten wie ich. Das war interessant. Spannend war es vor allem zu sehen, wie jene mit viel stärkeren Beeinträchtigungen an der Platte standen und ihre Gegner beherrschten“, beschrieb sie ihre Eindrücke.

Jennifer Tork startete für das Team Hessen, das mit über 30 Teilnehmern vertreten war. Sie erreichte am Ende Platz vier, obwohl laut eigener Aussage hätte mehr drin sein müssen: „Es war eine ganz neue Erfahrung, und auch das Spielen gegen Menschen mit Handicap ist eine neue Spielsituation, die sich mir so vorher noch nie ergeben hat“.

Wenn es im kommenden Jahr noch einmal etwas mit der Teilnahme an der deutschen Meisterschaft werden sollte, weiß Jennifer Tork, was auf sie zukommen wird. Dann ist für die Unterliederbacherin auch ein dritter Platz drin.

(vho)

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