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Jens Wagner kehrt nach Goldstein/Schwanheim zurück

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Von: Volker Hofbur

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Jens Wagner FOTO: marcel lorenz
Jens Wagner © Marcel Lorenz

Andreas Müller Lampertz und sein Sohn erklärten Rücktritt

Main-Taunus -Trainerwechsel in der Gruppe 2 der Handball-Landesliga Mitte der Damen: Andreas Müller-Lampertz und sein Sohn Florian haben bei der HSG Goldstein/Schwanheim aufgehört.

Das Trainergespann setzte sich vor Weihnachten mit der Mannschaft zusammen und kam zu dem Schluss, dass sie ihre Tätigkeit beenden. "Wir als Trainer hatten eine andere Vorstellung von der Trainingsbeteiligung. Auch mit der Einstellung waren wir nicht zufrieden", erklärte Andreas Müller-Lampertz, "für mich war das eine Erleichterung".

Die Nachfolge wird wieder Jens Wagner übernehmen. Er hatte vor Müller-Lampertz und dessen Vorgänger Moritz Adler bereits die Mannschaft trainiert und stellt sich wieder bis Saisonende zur Verfügung. "Es gab kein böses Blut. Es ist natürlich schade, denn wir kannten ihn als Trainer und hatten uns eigentlich vorgestellt, dass es länger dauert", erklärt Wagner, "ganz so schlecht kann es ja nicht gewesen sein, denn die Mannschaft steht mit einer positiven Bilanz da. Aber es passte wohl nicht so, wie es sich beide Mannschaften vorgestellt hatten".

In der vergangenen Woche begann er mit dem Training, nachdem er sich gemeinsam mit dem Vorstand dazu entschlossen hatte, die Mannschaft zu übernehmen. "Es gab zwei, drei Optionen, die aber der Mannschaft nicht gerecht geworden wären", erklärte der alte und neue Trainer, "es ist schon wieder dreieinhalb Jahre her, aber ich kenne die Mannschaft und habe sie auch zuletzt spielen sehen". Am vergangenen Samstag absolvierte er mit dem Team ein kleines Trainingslager. Dort hatte er elf bis zwölf Spielerinnen und zwei Torhüterinnen dabei. Derzeit muss er umdisponieren, weil die Halle in der Weinbergschule nach dem Brand eines Mülleimers immer noch nicht wieder freigegeben ist. "Grundsätzlich sind wir fit und motiviert", sagt Jens Wagner vor dem Derby am Sonntag (16 Uhr, TV-Vereinshalle) bei der HSG Sindlingen/Zeilsheim.

In der vergangenen Woche begannen auch die Damen der HSG Sindlingen/Zeilsheim mit dem Training. Das Team von Trainer Stefan Bocklet muss auf Sibel Dindar wegen einer Fußsohlen-Entzündung und Saskia Winter verzichten, die sich erneut das Kreuzband gerissen hat und im Februar operiert werden muss. "Sonst sind wir guten Mutes, denn wir haben nichts zu verlieren", erklärt die Rückraumspielerin Jennifer Walter, "den Druck machen sich die jüngeren Spielerinnen selbst". Dennoch spürt auch sie die Problematik, normal zu trainieren, aber es im Spiel nicht umgesetzt zu bekommen: "Derzeit ist das Training Arbeit. Wir versuchen, es immer mal wieder aufzulockern durch Spiele. Das Potenzial ist da." Für ihre Mannschaft gilt, die Punkte gegen Idstein und Wiesbaden zu holen, um auf Augenhöhe in die Abstiegsrunde zu gehen. Bereits am Samstag (16.30 Uhr, Eckel-Halle) kommt es in Gruppe 2 zum Spitzenspiel zwischen der TSG Eddersheim II und der TSG Oberursel II, die punktgleich an der Spitze stehen. Da möchte Trainer Daniel Mosbacher mit seiner Mannschaft Revanche für die Niederlage in der Hinrunde nehmen. vho

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