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Jetzt darf der Akku aufgeladen werden

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Musste früh verletzt raus:  Ginsheims David Halla (links) erlitt einen Pferdekuss.
Musste früh verletzt raus: Ginsheims David Halla (links) erlitt einen Pferdekuss. © Uwe Krämer

Mit einem 2:0-Sieg gegen KV Mühlheim hat sich Fußball-Verbandsligist VfB Ginsheim in die Winterpause verabschiedet.

Die erste und zweite Halbzeit waren erfolgreich. Da machte dem VfB Ginsheim und seinen Anhängern auch die „Dritte Halbzeit“ Spaß. In dem so benannten Vereinsheim war nach dem 2:0-(1:0)-Sieg des Fußball-Verbandsligisten gegen KV Mühlheim jedenfalls Jubel, Trubel, Heiterkeit angesagt. Als Tabellendritter, punktgleich mit Spitzenreiter FV Bad Vilbel und der zweitplatzierten TS Ober-Roden, hat sich der VfB in die Winterpause verabschiedet.

Zuvor suchte Kickers Viktoria Mühlheim konsequent sein Heil darin, Unheil zu verhindern. Der Aufsteiger zog sich in die eigene Spielfeldhälfte zurück, um dort ein enges Abwehrnetz zu knüpfen, in das sich die Ginsheimer immer wieder verfingen. Angriff um Angriff trug Ginsheim vor, aber der entscheidende Pass kam nicht an. 36 Minuten ging das so. Bis Oliver Schmitt den Ball in den Lauf von Ilyasse Attia spielte, der die Kugel aus zwölf Metern ins Netz wuchtete. Attia war erst vier Minuten zuvor eingewechselt worden. Er ersetzte David Halla, der wegen einer Prellung mit konsekutiver Einblutung nach stumpfer Gewalteinwirkung (landläufig bekannt als „Pferdekuss“), nicht mehr weiterspielen konnte.

Bestrebt, das Spiel schnell zu entscheiden, legte Ginsheim in der zweiten Halbzeit mächtig los. Schon in Gegners Hälfte attackierte die Heimelf den ballführenden Mühlheimer. „Da waren wir richtig gut im Spiel drin“, sagte der Sportliche Leiter Marcus Spahn.

In der 57. Minute schlug die Mannschaft des Trainergespanns Carsten Hennig/Artur Lemm erneut zu: Nach eine Attia-Ecke rammte Atacan Karatas den Ball mit der Stirn ins Tor. Fast hätten die Gäste selbst für das 3:0 gesorgt, da ein Mühlheimer Querschläger am Außenpfosten landete (77.). Zwei Minuten zuvor hatte Mario Nocerino die einzige KV-Chance im gesamten Spiel vergeben.

In der 81. Minute dribbelte Attia in den Gästestrafraum. Sein Rückpass von der Grundlinie erreichte Kamil Kwiaton, dessen Neun-Meter-Schuss aus halbrechter Position am hinteren Pfosten vorbeistrich (81.).

Und jetzt? „Wir sind froh, dass wir jetzt in die Winterpause gehen können“, sagte Spahn: „Der Akku ist komplett leer.“

VfB Ginsheim: Langenstein – Finger, Carbone, Karatas, Bednarz, Schmitt (83. Stein), Halla (32. Attia), Manneck, Kwiaton, Serafin (74. Yildirim), Hennig.

Schiedsrichter: Becher (Karben). Zuschauer: 100. Tore: 1:0 Attia (36.), 2:0 Karatas (57.). dirk

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