Luftgewehrschützen des Niedererbacher Schützenvereins

Johanna Pethke landet den minimalsten Sieg

Eben erst haben die Luftgewehrschützen des Niedererbacher Schützenvereins den Aufstieg in die Rheinlandliga geschafft, schon wurde es wieder ernst: Der erste Wettkampf stand in Kevelaer an der

Eben erst haben die Luftgewehrschützen des Niedererbacher Schützenvereins den Aufstieg in die Rheinlandliga geschafft, schon wurde es wieder ernst: Der erste Wettkampf stand in Kevelaer an der niederländischen Grenze auf dem Programm. Die Aufstellung des Zweitliga-Absteigers zeigte, dass die Gäste nicht auf die leichte Schulter genommen wurden. Mit Josefine Weber stand eine Schützin aus dem Bundesliga-Kader im Aufgebot Kevelaers. Die Westerwälder waren entschlossen, sich teuer zu verkaufen, haben sie doch ebenfalls Landesmeister in der Mannschaft und mit Markus Conrad einen langjährigen erfahrenen Bundesligaschützen für das Team gewonnen. Yasmina Schins trat auf Position eins gegen Manon Smeets, eine junge Niederländerin, an. Das Duell endete mit 393:390 Ringen für die Einheimischen. Auf Position zwei nahm es der Niedererbacher Kevin Rompf mit Josefine Weber auf, die in dieser Saison mit 395 und 392 Ringen bereits in der 1. Bundesliga überzeugt hatte. Rompf unterlag klar mit 384:393.

Spannender wurde es an Position drei: Hier hieß die Paarung Johanna Pethke (Niedererbach) gegen Birgit Lohmann (Kevelaer). Die Niedererbacherin startete, wie ihre Gegnerin, mit einer durchwachsenen 95er Serie. Die anschließenden Dreier-Serien schoss sie mit 98, 97 und 98 und kam auf das tolle Ergebnis von 388 Ringen. Johanna Pethke hatte ihre Serie bereits beendet, als ihre Gegnerin noch 13 Schuss zu absolvieren hatte. Stets den Monitor mit dem Ergebnis der Niedererbacherin im Blick, spürte man ihre Anspannung. Am Ende stand es 388:387 für Johanna Pethke – Punkt für Niedererbach.

Jetzt fiel das Augenmerk auf den Niedererbacher Neuzugang Markus Conrad, der auf der Vier gegen Simon Janshen antrat. Janshen wurde seinem Kontrahenten zu keiner Zeit gefährlich und unterlag mit 391:394. Auf Position fünf hatte Lisanne Wüst beim Probeschießen Schwierigkeiten gehabt, ihren Rhythmus zu finden und geriet schon in der ersten Serie mit 93:98 und fünf Ringen ins Hintertreffen. Danach agierte Lisanne Wüst gewohnt stark und erarbeitete sich eine 98er-Serie, die ihre Gegnerin aber mit glatten 100 Ringen zu kontern wusste. Für Lisanne Wüst standen schließlich 383 Ringe auf dem Monitor, und der dritte Punkt ging mit 395 an die SSG Kevelaer.

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