Nach drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen würde Kristin Bernius mit ihren HTG-Kolleginnen am Samstag am liebsten eins: jubeln!
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Nach drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen würde Kristin Bernius mit ihren HTG-Kolleginnen am Samstag am liebsten eins: jubeln!

Volleyball-Oberliga

Jubel am Samstag, und Klassenverbleib wäre klar

Von Bestbesetzung kann nach wie vor keine Rede sein. Die

Von Bestbesetzung kann nach

wie vor keine Rede sein.

Die „Schmetterlinge“ der HTG

müssen noch immer

improvisieren – um dem

Gegner nicht ins Netz zu gehen.

Wohin führt der Weg für die Volleyballdamen der HTG Bad Homburg in der Oberliga Hessen? Nach der letztwöchigen 1:3-Niederlage bei der Turnerschaft Bischofsheim hat sich das Team von Trainer Roger Tschenett auf Platz fünf innerhalb des Zehnerfeldes eingependelt – mehr als Mittelmaß scheint auch in den vier noch ausstehenden Spielen somit nicht mehr herauszuspringen.

„Zur allerletzten Sicherheit benötigen wir aber noch einen Sieg“, hat Tschenett beim Blick auf das Klassement vor dem samstäglichen Heimspiel (20 Uhr, Feri-Sportpark) gegen den Tabellensiebten TSV Hanau erkannt. Im Grunde genommen sei für seine Mannschaft die Saison aber sowohl „nach vorne als auch nach hinten gelaufen“. Acht Zähler Vorsprung auf die auf Rang acht um den Klassenverbleib zitternden Bischofsheimerinnen sowie sechs Punkte Rückstand zum Tabellenzweiten FSV Bergshausen – in beide Richtungen ist wohl nur noch theoretisch etwas möglich.

Auch im nun anstehenden Spiel gegen den TSV Hanau kann HTG-Coach Tschenett nicht auf seine Bestbesetzung zurückgreifen: Sibel Cepe fällt wegen Rückenbeschwerden ebenso aus wie die nach wie vor stark erkältete Carolin Köppe. Diesbezüglich ist Anke Limmer wieder auf dem Damm und will heute Abend im Training austesten, ob es mit einem Samstagseinsatz klappt.

Noch in Frage gestellt ist auch das Mitwirken von Zsuzsanna Bender. Aufgrund einer Bänderdehnung hatte sie im vergangenen November ihr bis dato letztes komplettes Spiel bestreiten können. Die Verletzung, so Tschenett, sei zwar soweit auskuriert und Bad Homburgs Magyarin könne auch schmerzfrei trainieren – doch plagt sie sich derzeit mit einer Erkältung und damit einem neuerlichen Fragezeichen herum, das hinter ihren Einsatz am Samstag gesetzt werden muss. Drum plant Roger Tschenett, Anleihen an zwei tieferklassige Teams vorzunehmen. Aus der 2. Mannschaft stößt am Wochenende Noemie Klein dazu, aus der „Dritten“ mit Johanna Kolberg ein weiteres Talent, dem die Zukunft gehört. gg

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