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Die Bad Homburgerin Emilia von Oppen (links) im Spiel gegen Raffelberg.

Feldhockey, Zwischenrunden zur Deutschen Meisterschaft

Jugend des HC Bad Homburg schneidet so erfolgreich wie noch nie ab

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Hockey-Fans wälzen beim HC Bad Homburg die Geschichtsbücher. Auf zwei Jugendmannschaften unter den besten 16 in Deutschland innerhalb einer Feld-Saison werden sie nicht stoßen.

Zweimal Platz drei, das war die Bilanz in den Zwischenrunden zur Deutschen Jugendmeisterschaft für den HC Bad Homburg. Dass es überhaupt zwei Nachwuchsteams der Kurstädter in den Kreis der bundesweit besten 16 Mannschaften ihrer Altersklasse geschafft hatten, macht diese Saison schon zur erfolgreichsten für den umtriebigen Einspartenverein.

Die A-Mädchen der Jahrgänge 2005 bis 2007 waren als Hessenmeisterinnen aussichtsreich ins Vierer-Turnier auf der eigenen Anlage im Sportzentrum Nord-West gegangen. Der HCH hatte vor knapp 200 Zuschauern jedoch das Pech, im Semifinale gleich auf den stärksten Gegner aus dem Quartett zu treffen. Emily Dickel gelang es gegen den Club Raffelberg nach Vorarbeit von Annabelle Merz zwar, den zwischenzeitlichen Ausgleich zu erzielen (24.). Jedoch durfte der Gast aus dem Ruhrpott nach einem schönen Tor von Dorle van Geffen verdientermaßen einen 2:1-Sieg bejubeln. Daran konnten auch die vielen Paraden von HCH-Torfrau Hanna Metzner nichts ändern.

Raffelberg löste mit einem 2:1 gegen Klipper THC Hamburg schließlich auch das DM-Ticket. Platz drei teilten sich der HC Bad Homburg und der Berliner HC. Das kleine Finale endete mit 1:1. Cara Roth hatte das Team der Gastgeber von Trainerin Kerstin Strubl und Athletik-Coach Marcel Duft nach einer kurzen Ecke in Führung gebracht (57.), ehe die Landeshauptstädterinnen in der Schlussminute per Siebenmeter noch zum Ausgleich kamen.

Die Jungen der B-Jugend wurden zeitgleich in der Zwischenrunde in Nürnberg Dritter. Nach einem 2:5 gegen den favorisierten Nachwuchs des HTC Uhlenhorst Mülheim (Bad Homburgs Tore: Tizian Seitz, Felix Roth) besiegten die Kurstädter im Spiel um Platz den Großflottbeker THGC. Die Tore zum verdienten 2:1-Erfolg steuerten für die Mannschaft von Trainer Sven Schäfer Jakob Ordemann und nochmals Felix Roth bei. Zum Final Four um die DM fährt der gastgebende Nürnberger HTC, der sich im Finale des Zwischenrunden-Turniers gegen Mülheim mit 9:8 nach Penaltyschießen durchsetzte.

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