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Der Limburger Matt Ross (13) wird von seinem Gegenspieler Emeka Erege bedrängt.

2. Basketball-Regionalliga Südwest-Nord

Justin Stallbohms Dreier Signal zur Wende

Mit einem eindrucksvollen Endspurt haben die Baskets Limburg das Spitzenspiel der 2. Basketball-Regionalliga Südwest-Nord gegen Makkabi Frankfurt mit 74:67 (29:33) gewonnen und Rang eins verteidigt.

VON PETER KÖHLER

„Es war ein hart umkämpftes Spiel, und der Einsatz des gesamten Teams war nötig, um am Schluss zu gewinnen. Jeder einzelne hat seinen Beitrag geleistet“, so das Resumée des glücklichen Trainers Danny Stallbohm. Und tatsächlich: Lange Zeit hatte es nicht nach einem Erfolg der Baskets ausgesehen. Nach dem Tip-Off und dem ersten Korberfolg durch Julius Zurna versiegte der Angriffsschwung der Limburger, während Frankfurt mit druckvollem Spiel schnell zu Punkten kam. 2:10 stand es nach vier Minuten. Und hätte nicht Kaan Kus (9.) den ersten Limburger Dreier erzielt, wäre das Viertel-Ergebnis noch deutlicher für Makkabi ausgefallen als 17:23. Im zweiten Viertel stabilisierte sich zwar die Limburger Defense etwas, und die Rebounds des eingewechselten Mantas Bernatavicius nahmen den Frankfurtern die Zweit-Möglichkeiten; der Angriff der Domstädter dagegen blieb schwach: Für Danny Stallbohm Anlass genug, auch einmal die Bankspieler auflaufen zu lassen. Und die machten ihre Sache überraschend gut. Das Viertel ging mit 12:10 an Limburg. Mit 49:55 ging es in den Schlussabschnitt. In diesem gab dann aber Kapitän Justin Stallbohm das von den Zuschauern laut geforderte Signal zum Endspurt: Mit zehn Punkten in Folge, darunter zwei Dreier, führte er sein Team zum Ausgleich. Makkabi hatte dem Schlussspurt der Baskets nicht mehr viel entgegenzusetzen. Es wurde zwar noch einmal eng, aber mit Julius Zurnas sehenswertem Dreier 40 Sekunden vor Spielende war der Sieg in trockenen Tüchern. Limburg: Bernatavicius 2, da Silva Eduardo, Gleibs, Kus 6 (1), Reusch 4, Ross 24, Sekelja 9, J.-P. Stallbohm 15 (3), Takongmo 3, Zurna 11 (1).

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