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Vor dem Derby: Harez Habib, Spielertrainer des FC Karben.

Fußball

FC Karben plant die „eine oder andere Überraschung“

Besondere Momente erfordern oftmals besondere Termine – und so wird in der Fußball-Kreisoberliga Friedberg das Karbener Derby zwischen Tabellenführer FC Karben und Liganeuling KSG 1920 Groß-Karben am Wochenende nicht erst am Sonntag, sondern bereits am morgigen Freitag um 20 Uhr angepfiffen, eingebettet in die sportliche Einweihung des neuen Kunstrasengeläufs beim FCK.

Besondere Momente erfordern oftmals besondere Termine – und so wird in der Fußball-Kreisoberliga Friedberg das Karbener Derby zwischen Tabellenführer FC Karben und Liganeuling KSG 1920 Groß-Karben am Wochenende nicht erst am Sonntag, sondern bereits am morgigen Freitag um 20 Uhr angepfiffen, eingebettet in die sportliche Einweihung des neuen Kunstrasengeläufs beim FCK.

Spitzenreiter FC Karben musste unter der Woche erst noch die jüngste 2:3-Niederlage (nach 2:0-Führung) beim SV Nieder-Weisel aufarbeiten. „Das haben wir getan“, versichert Karbens Spielertrainer Harez Habib. Ausschlaggebend für das Ergebnis seien drei individuelle Fehler gewesen, die alle zu Gegentoren geführt hätten. Habib: „So was dürfte wohl nur ein Mal in einem Jahr passieren.“ Drum sei er auch guter Dinge, jenes 2:3 morgen Abend mit einem Derbysieg gegen die KSG 1920 „zu beantworten“.

Habib weiß allerdings, dass das Duell mit den Groß-Kärbern „unsere vollste Konzentration verlangt, denn die KSG hat sich tabellarisch gefangen, verfügt über eine richtig gute Mannschaft – und in einem Derby weiß man ja nie, welche Dinge da passieren können; drum werden wir am Freitag auch sehr, sehr vorsichtig sein“. Auf der Ausfallsliste des FC Karben stehen mit Hendrik Wolf, dem Ex-KSGler Nouh El Maimouni, Raphael Wenzel und Thorsten Wellmann gleich vier verletzte Spieler. Am schwersten von ihnen hat es El Maimouni erwischt, der seit einer in der Saisonvorbereitung erlittenen Schambeinentzündung noch kein Spiel bestreiten konnte.

Was den weiteren Saisonverlauf angeht, versichert Harez Habib unmissverständlich: „Wir hatten vor Beginn der Runde den Aufstieg in die Gruppenliga zu unserem Ziel erklärt. Das gilt natürlich unverändert.“ Als schärfste Konkurrenten sieht der Coach des FC Karben (35 Punkte) die mit jeweils zwei Zählern Rückstand folgenden SV Gronau und Türk Gücü Friedberg II (je 33), den FC Ober-Rosbach (30) – und auch den VfB Friedberg (25) hat Habib noch auf seiner Rechnung: „Nach seinem katastrophalen Saisonstart eilt der VfB ja jetzt von Erfolg zu Erfolg.“

Ob es an den bereits 29 Gegentreffern liegt – aus Defensivsicht nur der sechstbeste Wert der KOL Friedberg – dass man beim FC Karben über Verstärkungen nachdenkt? Jedenfalls deutet Harez Habib an, „dass es die eine oder andere Überraschung als Verstärkung in der Winterpause geben könnte“. Schließlich wolle man ja „mit vollem Geschütz in die zweite Saisonhälfte gehen“, wie Habib es formuliert. Er ist mittlerweile im fünften Jahr Trainer des FC Karben, schrammte mit seinem Team in den zurückliegenden Spielzeiten als zuletzt Dritter, davor Zweiter und Vierter stets nur knapp am Sprung in die Gruppenliga vorbei – und blickt auf eine gut eingespielte Mannschaft: „Gegenüber unserer ersten KOL-Saison haben wir nur vier Neuzugänge, aber auch nur drei Abgänge.“

Harez Habib tippt den anstehenden Kreisoberliga-Söieltag wie folgt: FC Karben – KSG 1920 Groß-Karben (Freitag, 20 Uhr) 2:0, SC Dortelweil II – SV Steinfurth (Freitag, 20.30) 1:1, Türk Gücü Friedberg II – SV Staden (Sonntag, 12.00) 2:0, SG Rodheim – VfB Friedberg 0:1, TSG Ober-Wöllstadt – FC Ober-Rosbach 1:2, SV Bruchenbrücken – SV Nieder-Weisel 2:1, TSV Ostheim – FV Bad Vilbel II 1:1, SV Nieder-Wöllstadt – SV Gronau (alle Sonntag, 14.45) 1:1.

(gg)

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