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Laura Wenzel spielte 446 Holz. Die Niederlage der Riederwälderinnen konnte ihr gutes Ergebnis aber nicht verhindern.

Kegeln

Riederwald wird den Abstieg nicht mehr vermeiden können

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Nur noch eine theoretische Hoffnung bleibt Falkeneck Riederwald auf den Klassenerhalt.

Es ist gar nicht so lange her, da war Frankfurt in der Bundesliga der Keglerinnen mit dem Falkeneck KV Riederwald sowie Eintracht Bockenheim gleich doppelt vertreten. Nach dem Abstieg der Bockenheimerinnen ins „Amateurlager“ vertraten die Riederwälderinnen allein, aber permanent die Stadt in der Ersten oder Zweiten Bundesliga. Doch nun geht eine Ära zu Ende. Nach der 2618:2625-Niederlage gegen Viktoria Miesau beträgt der Abstand zu dem auf einem Relegationsplatz stehenden Bezwinger schon sieben Punkte. Um diesen Rückstand noch aufzuholen, müsste Falkeneck alle vier ausstehenden Begegnungen gewinnen, die Konkurrenten Miesau und Frammersbach hingegen nicht eine mehr – und das ist mehr als unwahrscheinlich.

Man kann den Frankfurterinnen nicht absprechen, dass sie es gegen Miesau nicht versucht hätten. Das Schlusspaar bekam ein Plus von 100 Kegeln mit auf den Weg. Im Startpaar spielten die Youngster Bianca Westenburger (444) und Laura Wenzel (446), beide mit jeweils 140 im Abräumen, stark auf. Da aber beim Gegner Elvira Guth auf 455 Holz kam, betrug der Vorsprung lediglich 24 Kegel. Dann patzte das gegnerische Mittelpaar geschlossen. So konnten Ulrike Latka (450 mit 149 im Abräumen) und Biancas Zwillingsschwester Vanessa Westenburger (424) den Abstand auf die bereits erwähnten 100 Zähler vergrößern.

Da dann mit Jutta Westenburger sowie Bianca Schauer zwei Routiniers die Bahnen betraten, schien nichts mehr anbrennen zu können. Doch es kam anders: Schauer (420) und Westenburger (434) blieben unter ihren Möglichkeiten. Die Gästespielerinnen Ann-Kristin Guth sowie Nathalie Wintergerst ließen es hingegen krachen. Wurf um Wurf kamen sie näher heran. Am Ende konnten sie mit 488 beziehungsweise 473 Holz ihrem Team einem hauchdünnen Vorsprung von sieben Kegeln und damit den Sieg sichern. Somit vermieden die Gäste auch den vorzeitigen Abstieg. Bei Falkeneck kann man sich hingegen bereits Gedanken über einen Neuaufbau machen.

(löf )

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