Keinath und Co. sichern sich zwei Punkte gegen die „alte Dame“

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Mit einem deutlichen Sieg tankten die Ober-Erlenbacher Tischtennisspieler Selbstbewusstsein für die Partie gegen den SV Siek am kommenden Samstag. Nur ein Doppel tanzte in Berlin aus der Reihe.

Die Hauptstadt war für die Tischtennis-Herren des TTC Ober-Erlenbach eine Reise wert. Im ersten Auswärtsspiel des Jahres setzte sich der Tabellenführer in der 3. Tischtennis-Bundesliga Nord bei Hertha BSC Berlin deutlich mit 6:1 durch und machte damit den nächsten Schritt auf dem Weg zurück in die 2. Bundesliga.

„Mit einem so klaren Ergebnis hatten wir nicht gerechnet“, freute sich TTC-Pressesprecher Wieland Speer. Vor allem Dominik Scheja hatte allen Grund zur Freude. Trotz einer Schulterverletzung gelang ihm im vorderen Paarkreuz beim 11:4, 6:11, 11:8, 6:11, 11:9 eine eindrucksvolle Revanche gegen Sebastian Borchhardt, gegen den er im Hinspiel noch in vier Sätzen unterlegen gewesen war.

Damit war für die Hessen der Weg bereitet zum sechsten Saisonsieg, nachdem Scheja selbst und Julian Mohr in der Partie zuvor im zweiten Einzel gegen Deniz Aydin und Andy Römhild in ebenfalls fünf Sätzen mit 11:7, 10:12, 5:11, 11:6 und 8:11 den einzigen Zähler abgegeben hatten.

Vor 37 Zuschauern setzte Nationalspieler Thomas Keinath mit einem Vier-Satz-Sieg gegen Borchardt nach gut zweieinhalb Stunden Gesamt-Spieldauer in der Sporthalle der Ernst-Reuter-Schule den Schlusspunkt. „Das war in Berlin eine tolle Mannschaftsleistung. Wir haben gegen den Tabellendritten Hertha BSC im ersten Spiel des Jahres vollauf überzeugt. Das gibt Selbstvertrauen für das nächste Match am kommenden Samstag in Hamburg beim SV Siek“, freut sich Teammanager „Jo“ Herrmann bereits auf die nächste Etappe der Deutschland-Tour des TTC Ober-Erlenbach. Eine Großstadt schützt indes vor Problemen nicht: In Berlin funktionierte zunächst der Live-Ticker wegen einer technischen Panne in der Sporthalle nicht, was zahlreiche Internet-User dazu bewog, bei den mitgereisten Fans anzufragen, welche Probleme es denn in der Bundeshauptstadt gäbe.

Speer: „Ein großes Dankeschön geht an den Gastgeber Hertha BSC, der uns nach unserer Anreise am Freitagabend zwei Tische zum Training zur Verfügung stellte, obwohl die Berliner selbst 15 Mannschaften im Spielbetrieb haben.“

(sp)

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