Keine Medaille zu Eylardis Abschied

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Die junge Mannschaft des BC/FTG Frankfurt hat die große Chance auf das Erreichen des „kleinen Finales“ um Platz drei in der Bundesliga noch verspielt.

Die junge Mannschaft des BC/FTG Frankfurt hat die große Chance auf das Erreichen des „kleinen Finales“ um Platz drei in der Bundesliga noch verspielt. Nach Berlin kam der Neuling noch als Tabellendritter. Auch wenn mit Shirley Lazar und Nadja Rifinius zwei Stammkräfte nicht dabei sein konnten, war der vierte Rang im Abschlussklassement und somit das Duell um die Bronzemedaille allemal erreichbar.

Saskia Schutte war zwar mit einem Schnitt von 201,78 Pins siebtbeste Spielerin des Wochenendes, doch selbst bei Lea Degenhardt (189,00), mit einem Schnitt von 196,25 drittbeste Spielerin der Saison, wechselten gute Momente mit schwächeren ab. „Es gibt keine Ausreden. Die Bahnen waren gut, aber die Mädels waren nicht konstant genug. Oft hat uns der Gegner die Tür mit Splits weit geöffnet, doch statt durchzugehen, haben wir selbst geschwächelt“, sagte Trainer Achim Eylardi, der sich nun nach 22 Jahren vom Bowlingsport aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen verabschiedet.

Den Ausstand hatte er sich anders vorgestellt. Nicht nur, dass seine Mannschaft eine mögliche Medaille verspielte. Beim Beladen des Autos für die Rückfahrt verletzte er sich an der Kofferraumklappe am Kopf und erlitt eine leichte Gehirnerschütterung.

„Der Kopf kommt schnell in Ordnung. Das Ergebnis nicht. Aber die Mannschaft bleibt mit Ausnahme von Nadja Rifinius, die im Sommer ein Baby bekommt, zusammen, und es soll noch eine Verstärkung dazukommen. Auf die Leistung in der abgelaufenen Saison bin ich stolz. Für die Zukunft werde ich ihnen stets die Daumen drücken“, sagte Eylardi zum Abschied.

(löf)

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