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Maximilian Seib steuerte 948 Holz zum deutlichen Kelsterbacher Erfolg in Frankfurt bei.

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Kelsterbacher Kegler verstärken den Bockenheimer Abwärtstrend

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Bockenheims Kegler konnten auch das Derby gegen Kelsterbach nicht gewinnen und zieren das Tabellenende.

Für die Zweitliga-Kegler des KSC Frankfurt Bockenheim wird die Luft langsam dünn. Am vorhergehenden Spieltag verloren sie beim Vorletzten TV Dreieichenhain, nun zogen sie gegen den bis dato nur zwei Zähler besseren Nachbarn SG Kelsterbach den Kürzeren. Für das Team aus dem Sportlertreff war der 5583:5451-Erfolg in Frankfurt wiederum einen Befreiungsschlag. Zum Abschluss der Hinrunde haben die Kelsterbacher nun vier Punkte Vorsprung auf die benachbarten Kellerkinder aus Dreieichenhain und Bockenheim.

Entscheidend im Derby waren nicht die guten Leistungen, sondern die geringere Anzahl an schwachen Darbietungen. Die Frankfurter stellten mit Torsten Depta nicht nur den Überflieger (1022 Holz mit 675 in die Vollen) des Wettkampfs, sondern mit Hans-Jürgen Walther (975 mit 655 in die Vollen) noch einen weiteren sehr starken Spieler.

Doch was war mit dem Rest? René Schrader spielte 895 Holz. Alexander Axthelm musste verletzungsbedingt ausscheiden, für ihn in den eingewechselten Hartmut Rauch standen 849 Zähler zu Buche. Dank Walthers Leistung betrug der Rückstand des KSC-Start-Trios nur zwölf Kegel. Den Vorsprung erspielten sich Maximilian Seib (948), Michael Lechelt (913) sowie Benedict Macion (870), der nach einer bärenstarken Startbahn (250) im weiteren Verlauf von einer Schulterverletzung beeinträchtigt wurde.

Dass der Rückstand der Frankfurter trotz des „Tausenders“ von Depta immer größer wurde, lag an den neben ihm werfenden Mitstreiter. Jürgen Streicher spielte 860 Holz, das Duo Michael Binus/Michael Zahn gar nur 850.

Die Gäste waren da als Team ausgeglichener. Für das Highlight aus ihrer Sicht sorgte Holger Dama (988 mit 363 im Abräumen), solide präsentierten sich auch Dirk Gerstenberger (942) und Frank Hoffmann (922), die die Schwächen ihrer direkten Konkurrenten zu nutzen wussten. Unterm Strich notierten sich die Kelsterbacher das höchste Saisonergebnis, das in der laufenden Runde in der Bockenheim erzielt wurde.

(löf )

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