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Verbissener Zweikampf: Neu-Isenburgs Paul Schellhorn (in rot) und Ederberglands Robin Wissemann im Clinch. Derweil wittert dessen Teamkollege Lukas Gundermann schon ein Foulspiel.

Klar besser, aber weiter erfolglos

Bei der Spvgg. Neu-Isenburg herrscht nun zwar ein neuer Geist, das nötige Spielglück brachte aber auch er nicht in den Sportpark.

Herber Rückschlag für die Spvgg. Neu-Isenburg: Im ersten Pflichtspiel nach der Trennung von fünf Stammkräften (wir berichteten) unterlagen die „03er“ in der Fußball-Hessenliga im Kellerduell dem Schlusslicht FC Ederbergland mit 0:1 (0:1) und stecken als Tabellen-15. weiter tief im Abstiegsstrudel.

„Uns hat das nötige Quäntchen Glück gefehlt“, bedauerte Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann, „wir haben sehr ordentlich gespielt.“ Wichtiger noch war für ihn: „Es ist ein neuer Teamgeist zu spüren, es macht wieder Spaß.“

Andreas Rudolf bot als neue Nummer eins im Tor eine sehr gute Leistung, der erst 18-jährige Robert Metzler und Paul Bickel bildeten die neue Innenverteidigung. Im zentralen Mittelfeld ersetzte Paul Schellhorn den langjährigen Kapitän Marco Betz, Johannes Günther führte die Mannschaft als Spielführer an. In Julian Cichutek, Daniel Sachs und Evanggelos Bellos saßen noch drei erfahrene Hessenliga-Spieler auf der Bank.

Nicht im Kader standen Aljoscha Atzberger (Bänderverletzung im Knöchel) und Dejan Djordjevic, der sich bei der 0:1-Niederlage gegen Türk Gücü Friedberg vor zwei Wochen eine Knieverletzung zugezogen hatte und erst im kommenden Jahr wieder zur Verfügung stehen wird.

Neu-Isenburg startete nervös, nach einem Fehlpass von Metzler erzielten die Gäste bereits in der achten Minute durch Robin Wissemann das entscheidende Tor, wie sich gut 85 Minuten später herausstellen sollte. „Ab der 15. Minute haben wir dann aber das Kommando übernommen“, so Hoffmann.

Die Neu-Isenburger drängten auf den Ausgleich, nutzten aber ihre Chancen nicht. Mehrfach zeigte sich Ederberglands Torhüter Dominik Geiss auf dem Posten. „Nach der Pause ging das Spiel nur noch auf ein Tor. Ederbergland hat sich auf’s Kontern verlegt und hatte auch noch zwei, drei Möglichkeiten“, berichtete Neu-Isenburgs Sprecher Detlef Uecker.

Die beste Möglichkeit zum Ausgleich für die Spielvereinigung vergab Torjäger Carlos McCrary, der eine Viertelstunde vor Spielende nur den Pfosten traf. „Der Ball hüpft über einen Grasbüschel und geht nur an den Pfosten anstatt ins Tor“, ärgerte sich Hoffmann über den verpassten Ausgleich. „Wir waren das klar bessere Team, ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen.“ Ein Treffer wollte den Gastgebern allerdings nicht gelingen.

(leo)

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