Formationsgemeinschaft Rhein-Main

Auf kleinen Patzer folgt großer Jubel

Vor rund 600 Zuschauern in der Bochumer Rundsporthalle setzte sich das A-Team der Formationsgemeinschaft Rhein-Main gegen starke Konkurrenz durch und feierte den Aufstieg in die 2. Bundesliga der Lateintänzer.

Spannender ging’s nicht: Als die FG Rhein-Main als letzte der vier Mannschaften im großen Finale des Aufstiegsturniers aufs Parkett ging, war den Tänzerinnen und Tänzern vom TSC Metropol Hofheim, dem TSC Fischbach und dem TC Blau-Orange Wiesbaden klar, dass es im letzten Tanz der Saison um alles geht. Ausgerechnet beim Showdown patzte das Team in der Choreographie, nicht gravierend, aber doch erkennbar. Glücklicherweise ließ sich die Mannschaft nicht aus der Ruhe bringen und warf noch mal alles Können in die Waagschale. Danach hing es an den sieben Wertungsrichtern.

Die Glückszahlen für die FG Rhein-Main lauteten 3-3-2-2-1-2-1. Mit diesen Platzziffern bewertete die Jury die Lateinformation der FG Rhein-Main, die damit Rang zwei hinter Gastgeber Bochum erreichte und den Aufstieg in die 2. Bundesliga bejubeln durfte. Als erst dritte hessische Mannschaft darf sich die Formationsgemeinschaft ab der kommenden Saison zu den 16 besten Teams Deutschlands zählen – für alle Tänzer und die Verantwortlichen der drei Vereine, die sich erst vor der Regionalliga-Saison zur FG Rhein-Main zusammengeschlossen hatten, eine unglaubliche Sache. Schon in der Saison hatte die Lateinformation geglänzt und sich als Tabellenführer der Regionalliga Süd gemeinsam mit der TSG Blau-Gold Gießen für das Aufstiegsturnier qualifiziert, an dem noch die jeweils beiden Bestplatzierten der Regionalligen West und Nord teilnahmen. Mit dem verdienten zweiten Platz hinter Ruhr-Casino des VfL Bochum und vor dem TSV Buchholz sowie Gießen krönte die Formationsgemeinschaft Hofheim/Fischbach/Wiesbaden ihre Saison.

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