Immer wieder bekamen die Eisbachtaler, wie hier Johannes Moog (Bildmitte), von Trier die nötigen Freiräume, um zu eigenen Abschlüssen zu kommen.
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Immer wieder bekamen die Eisbachtaler, wie hier Johannes Moog (Bildmitte), von Trier die nötigen Freiräume, um zu eigenen Abschlüssen zu kommen.

Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Nord

Knockout ereilt die Eisbachtaler in der 90. Minute im Moselstadion

  • Marion Morello
    VonMarion Morello
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Unglücklicher hätte es für die Sportfreunde Eisbachtal zum Auftakt in die neue Saison der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar Nord nicht laufen können: Die Westerwälder kämpften beim Meisterschaftsfavoriten SV Eintracht Trier über 90 Minuten um jeden Ball und verteidigten meist bravourös. Eine Standardsituation in der letzten Minute verpasste ihnen den späten 1:0 (0:0)-K.o. im Moselstadion.

Die „Eisbären“ hatten rund 20 Minuten gebraucht, ehe sie vor 924 Zuschauern in die Partie fanden und sich beim bärenstarken Torwart Luka Tom Schuhmacher bedanken durften, der einen bärenstarken Tag erwischt hatte. Im direkten Duell mit Tim Garnier parierte der SFE-Schlussmann routiniert (13.). Bald legten die Eisbachtaler ihre Scheu ab. Triers Schlussmann Denis Wieszolek musste lediglich bei einem Freistoß von Gabriel Jost zupacken (45.+2), während Triers Neuzugang Christopher Bibaku Keeper Schumacher mit einem Kopfball aus fünf Metern zu einer sehenswerten Flugeinlage (45.) zwang.

Mit der Einwechslung von Julius Duchscherer wurden die Eisbachtaler Aktionen nach vorne zwingender. Johannes Moog knallte prompt eine Duchscherer-Ablage aus 20 Metern auf das Eintracht-Gehäuse, was Schlussmann Wieszolek zur Parade zwang (58.). Glück hatten die Sportfreunde bei einer verunglückten Bogenlampe von Triers Edis Sinanovic aus dem Halbfeld (63.). Weder Julius Duchscherer (76., 81.) noch auf der Gegenseite ein von Pascal Heene kurz vor der Linie geklärter Schuss Dominik Kinschers brachten den gewünschten Erfolg. (78.).

Turbulent wurde die Schlussphase: Zunächst bekam Luka Tom Schuhmacher gegen Triers Sven König in spitzem Winkel noch die Faust nach oben (86.), ehe Wieszolek einen Schuss Julius Duchscherers nur in die Mitte abzuklatschen vermochte, wo Johannes Moog und Tom Trabusch im Fünfer nach dem Ball stocherten (88.). Während sich der Großteil des Publikums schon mit einem Unentschieden abgefunden hatte, sorgte eine Standardsituation für die unglückliche Niederlage der Eisbachtaler: Aus 25 Metern traf Dominik Kinscher per Sonntagsschuss unhaltbar in den Winkel (90.). Coach Marco Reifenscheidt war dennoch voll des Lobes für seine Elf: „Gerade, weil uns einige Spieler gefehlt haben, bin ich mega stolz auf die Mannschaft.“ ANDREAS EGENOLF

Trier: Wieszolek – Heinz, van Schaik, Thayaparan, Kaluanga Bwanga – Robin Garnier – Roth (85. Amberg), Tim Garnier (58. Kinscher) – Kahyaoglu (65. König), Bibaku, Brandscheid (58. Sinanovic) – Eisbachtal: Schuhmacher – Heene, Hundhammer, Jung – Hesse , Brühl (90.+1 Stahlhofen) - Tuchscherer, (69. Tautz) Moog, Jost – Max Hannappel (81. Trabusch), Leber (46. Duchscherer) – SR: Busch (Fischbach) – Zuschauer: 924 – Tor: 1:0 Dominik Kinscher (90.)

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