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Kolodziej & Co. spielen Katz und Maus

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Aus dem erhofften Sprung an die Tabellenspitze ist es für den TuS Rockenberg in der Fußball-Kreisliga A Friedberg gestern Nachmittag nichts geworden – 0:2 beim bis dato sieglosen SV Schwalheim.

Immer besser läuft es in der Friedberger Fußball-Kreisliga A für die Aufsteiger FC Olympia Fauerbach II und FC Inter Reichelsheim. Während die Olympianer von Trainer Lars Osadnik nach einem 3:2-Sieg im Neulingsduell bei der SG Melbach plötzlich schon Tabellenvierter sind, sorgte Inter mit einem 1:0 für lange Gesichter in Ostheim. Neben dem Tabellenvorletzten aus Ostheim einziges Team noch ohne Sieg bleibt Schlusslicht FC Karben II, der bei der SG Wohnbach/Berstadt mit 0:7 unterging.

SG Melbach – FC Olympia Fauerbach II 2:3 (2:1): Zwei Mal hatten die Gastgeber im Duell der Aufsteiger den Sieg bereits vor Augen: als Safet Berisha in der 21. Minute zentral abgezogen und zum 1:0 getroffen hatte, und als er nach 40 Minuten zum 2:1-Pausenstand einlochte – allerdings erst im dritten Versuch nach einem Querpass von Hamza Huseinovic. Zuvor waren Berisha und Huseinovic bereits am Keeper gescheitert. Der Fauerbacher 1:1 (24.)-Ausgleich ging auf das Konto von Stephan Schmidt, der nach einer zu kurz geklärten Ecke flach ins Eck einschoss. Im zweiten Abschnitt spürte man auf Fauerbacher Seite mehr Feuer und Siegeswillen – folglich gelang Matthias Cichon per Abstauber das 2:2 (57.), nachdem Melbachs Schlussmann Kevin Langer den Ball nach einer Ecke über die Fingerspitzen rutschen ließ. In der 74. Minute waren die Olympianer dann endgültig auf die Siegerstraße eingebogen: Lars Pohl hatte gegen Melbachs schlecht postierte Freistoßmauer zum 2:3 getroffen.

SV Schwalheim – TuS Rockenberg 2:0 (2:0): Bis zum Umfallen hatte Kreisoberliga-Absteiger Rockenberg gestern gefightet, doch das erwies sich bei drückender Hitze letztendlich als brotlose Kunst. Bereits in der 10. Minute hatte Tim Schneiderwind einen Alleingang zur Schwalheimer 1:0-Führung gekrönt. Die Vorentscheidung fiel noch im ersten Abschnitt: als „Maxi“ Freundl in der 43. Minute freie Bahn hatte und auf 2:0 erhöhte. Nach dem Wechsel verlegten sich die Hausherren angesichts der hohen Temperaturen mehr und mehr aufs Verwalten des Vorsprungs.

TSV Ostheim – FC Inter Reichelsheim 0:1 (0:0): Ein kurioser Spielverlauf! War die erste Hälfte deutlich an Aufsteiger Inter gegangen, wenngleich ein Torefolg ausblieb, so wechselte das Kommando nach Wiederbeginn und Melbach diktierte – kassierte jedoch in der 56. Minute den K.o-Treffer durch Slavcho Jankov, der bereits nach 23 Minuten mit einem Lattenkracher auf sich aufmerksam gemacht hatte. Auch Enis Cirak hätte noch vor dem Pausenpfiff auf Inter-Seite für Torjubel sorgen können (38.).

Die zweite Halbzeit ließ sich für Melbach dann gut an: Carsten Müller stand nach 49 Minuten ebenso vor dem 1:0 wie auch Christian Rapp, der in der 53. Minute einen Freistoß ans Reichelsheimer Lattenkreuz hämmerte. Nach dem 0:1-Schock konnte sich Melbach dann allerdings keine Ausgleichschance mehr erspielen.

TFV Ober-Hörgern – SC Dortelweil II 0:0: Für TFV-Pressesprecher Stein fühlte sich das Remis wie eine Niederlage an, hatten die Gastgeber doch durch Manuel Scheer (3), Dominik Löbrich (2), Miguel Terron und Marc Trivilino (je 1) sieben „100-Prozenter“ versiebt. Stein: „Entweder wir haben zu überhastet abgeschlossen oder aber ein Dortelweiler Abwehrbein kam dazwischen und mit Patrick Ingendae stand zudem ein starker Rückhalt zwischen den Pfosten des Gästekastens. Wir hätten wohl noch eine weitere Stunde spielen können und hätten dennoch garantiert kein Tor erzielt.“ Um ein Haar hätten die spärlich konternden Gäste die Partie nach der Pause bei zwei Möglichkeiten für Marco Falter die Partie dann für sich entschieden.

SG Wohnbach/Berstadt – FC Karben II 7:0 (2:0): Nach dem Schlusspfiff hatten die kaum geforderten Gastgeber reichlich zu feiern: neben dem Schützenfest nämlich noch den 35. Geburtstag von Reserven-Kapitän Martin Schwarzer. Die Karbener waren derweil nur mit einigem Glück um ein zweistelliges Debakel herumgekommen. An sechs der sieben SG-Treffer war Tim Kolodziej maßgeblich beteiligt und somit „Man of the Match“.

Der Torefilm: 1:0 (14.) Tim Kolodziej (er hatte einen Eckball direkt verwandelt), 2:0 (37.) Maximilian Koppe (Vorarbeit Kolodziej), 3:0 (50.) Andrezej Paskuda (köpfte eine Kolodziej-Flanke in die Maschen), 4:0 (61.) Koppe (Anspiel Kolodziej), 5:0 (70.) Paskuda (Vorlage Benjamin Kraus), 6:0 (75.) Paskuda (per Kopfball nach einer Kolodziej-Flanke), 7:0 (90.) Kolodziej (Vorarbeit Koppe). gg

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