Konstantin Steinfurth überzeugt mit seinen Teamkollegen

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Eine gelungene Premiere im Nationaltrikot lieferte Konstantin Steinfurth ab. Der Techniker der LG Eppstein-Kelkheim wurde nach seinem zweiten Platz bei den deutschen Winterwurf-Meisterschaften

Eine gelungene Premiere im Nationaltrikot lieferte Konstantin Steinfurth ab. Der Techniker der LG Eppstein-Kelkheim wurde nach seinem zweiten Platz bei den deutschen Winterwurf-Meisterschaften in Wattenscheid (das HK berichtete) von Bundestrainer Joachim Lipske für den Jugend- und Junioren Länder-Vergleichskampf gegen Italien und Frankreich nominiert.

Während die Läufer und Springer in Padua unter dem Hallendach um Sekunden kämpften, waren die „langen“ Würfe (Speer, Diskus, Hammer) ins rund 100 km entfernte Stadion von Caorle ausgelagert worden. Der Kaderathlet warf den sechs Kilogramm schweren Hammer im ersten Durchgang auf 58,33 m und hatte damit erst einmal einen gültigen Versuch auf der Habenseite. Bei miserablen Wetterbedingungen gelang dem Eppsteiner – er hat in diesem Jahr bereits 63,14 m geworfen – noch eine Steigerung auf 60,60 m, was Platz sechs bedeutete. Den Sieg im Wurfring holte sich 65,18 m der Italiener Marco Bortolato (Fiamme Oro Padua), der mit 65,18 m den Franzosen Yann Chaussinand (Clermont Athletisme/63,97 m) auf Distanz hielt. Steinfurth und sein DLV-Kollege trugen mit ihren soliden Platzierungen dazu bei, dass die deutsche Nachwuchsauswahl in Caorle mit 983,07 Punkten sicher den Wurf-Länderkampf vor Italien (929,84) und Frankreich (919,36) gewann.

Da auch der Nachwuchs in der Halle von Padua nichts anbrennen ließ (Deutschland 210 Punkte vor Frankreich/196 und Italien/148), gab es bei der internationalen Bewährungsprobe einen eindrucksvollen Doppelsieg für die Leichtathletik-Talente mit dem Bundesadler. „Das war eine geschlossene Mannschafts-Leistung, bei der jeder für jeden gekämpft hat“, bilanzierte Nachwuchs-Bundestrainer Dietmar Chounard das starke Abschneiden der Jugend- und Junioren-Nationalmannschaft.

(jp)

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