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Der Mann des Schlussakkords im Hinspiel: Daniel Sailler.

Handball, Bezirksoberliga

HSG kontra TSG: Wieder ein Hitchcock?

Die allerletzte Sekunde aus dem Hinspiel wird wohl jedem Derbyfan noch in Erinnerung sein. Ob auch heute Nachmittag wieder erst in der Schlusssequenz die Entscheidung über Sieg, Remis oder Niederlage fällt?

Es ist im Handball für die eine Mannschaft das größtmögliche Glück, für die andere der Worst Case: Ein direkt verwandelter Freiwurf, der mit dem Schlusspfiff über Sieg oder Niederlage entscheidet. Oder über ein Unentschieden, wie es Daniel Sailler im ersten Hochtaunusderby der Bezirksoberliga-Saison getan hat. Er knickte beim Wurf neun Meter vor dem Tor weg und bekam so tatsächlich den Ball an sechs Abwehrspielern in der Mauer und dem Torwart auf der Linie vorbei in die Maschen. 20:20, die HSG Steinbach/Kronberg/Glashütten hatte bei der TSG Ober-Eschbach doch noch einen Punkt erobert. Die Folgen: eine kleine Jubelarie der Gäste in der Albin-Göhring-Halle und konsternierte Hausherren. Am heutigen Samstag nun kommt es am vorletzten Spieltag der BOL um 17 Uhr in der Steinbacher Altkönighalle erneut zum Derby

HSG-Spielertrainer Sebastian Linder kann sich ein ähnlich spannendes Duell wie im Dezember, als die HSG lange Zeit die Nase vorne gehabt hatte, auch heute vorstellen. Nach zuletzt fünf Niederlagen hintereinander gelang seinem Team am vergangenen Sonntag mit dem 28:25 bei der TG Rüsselsheim wieder ein Sieg. „Wir werden unser Bestes geben und wollen mit einem Erfolg einen guten Platz im Tallenmittelfeld halten“, nickt Linder. Mit der Runde ist er recht zufrieden, zumal sich ja nun auch das Lazarett wieder gelichtet hat.

Probleme personeller Natur beschäftigen derzeit Linders Gegenüber. „Wir haben im Moment viele kranke und verletzte Spieler, deshalb wollen wir kämpfen, kämpfen, kämpfen“, kündigt TSG-Trainer Slobodan Jankovic an. Er sehnt nach drei Niederlagen en suite die Rückkehr auf die Siegerstraße herbei. In der Tabelle sind HSG und TSG Nachbarn: Beide schreiben 25:23 Punkte und stehen auf den Rängen sechs und sieben. rem/fiu

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