+
Mit den Falcons in der Erfolgsspur: Stephanie Furr (r.).

Basketball

Kontrastprogramm mit Körben

Während Homburgs Zweitliga-Basketballerinnen für Berlin ihren nächsten Coup planen, wird es für Regionalligist Kronberg in Mannheim erneut schwer. Der Topscorer des MTV gibt seinen Ausstand.

Wenn es um Basketball geht, führt in Berlin an Alba kein Weg vorbei. Denkste! Was Basketball für Frauen anbelangt, war TuS Lichterfelde lange Zeit das Maß der Dinge, erreichte in der Vorsaison auch die Playoffs in der Nord-Gruppe der 2. Bundesliga. Nachdem sich der Verein, der durch seine hervorragende Jugendarbeit bekannt ist, jedoch dazu entschieden hat, aus finanziellen Gründen nicht in seine vierte Zweitliga-Saison zu gehen, hat Alba – achtmal deutscher Männer-Meister – auch bei den Frauen die Vormachtstellung übernommen. Zumindest in der Bundeshauptstadt. Beim Aufsteiger gastieren die Elangeni Falcons Bad Homburg nun zum Abschluss der englischen Woche am Samstag um 19 Uhr.

Durch die Siege gegen Mainz (92:60) und am Mittwoch in Opladen (79:76) haben die Bad Homburgerinnen Selbstvertrauen getankt und freuen sich auf die Partie in der Max-Schmeling-Halle. Die Anreise erfolgt mit der Bahn, zurück geht es wahlweise am Sonntag oder am Montag mit dem Flieger, da Teammanagerin Liz Rhein für die Heimreise frühzeitig günstige Konditionen aufgespürt hat.

„Sechs Punkte in den ersten drei Spielen sind unser Ziel“, hat Coach Brown die Latte schon mal hoch gelegt. Über die junge Berliner Mannschaft mit ihren Routiniers Ireti Amojo und Noémie Rouault hat er intensive Erkundigungen eingeholt und sich noch am Donnerstag ein Video des Alba-Sieges in Mainz (79:63) angeschaut, um sein Team einstellen zu können.

Brown selbst wird aus beruflichen Gründen (er arbeitet im Einzelhandel in der Sportartikel-Branche) nicht mitfahren können. Sein neuer Co-Trainer Markus Kühn vertritt ihn. Kühn kann in personeller Hinsicht wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen. Centerspielerin Kristin Annawald war zuletzt durch eine Wadenverletzung gehandicapt und kam am Mittwoch in Opladen nicht zum Einsatz.

Am dritten Spieltag der 1. Regionalliga Südwest der Herren tritt der MTV Kronberg am Sonntag um 17.30 Uhr bei der SG Mannheim in der GBG-Halle in Herzogenried an. Nach den durchaus erwarteten Niederlagen in Karlsruhe (64:76) und gegen Koblenz (65:107) befinden sich die Korbjäger aus dem Taunus wieder in der Außenseiterrolle, da die SGM über den stärkeren Kader verfügt. „Wir wollen Woche für Woche einen Schritt nach vorne machen und uns als Mannschaft weiterentwickeln“, lautet deshalb das vorrangige Ziel von MTV-Coach Miljenko Crnjac. Der Kroate hofft, dass ihm mit Steffen Zimmermann und Daniel Medo zwei seiner Leistungsträger wieder zur Verfügung stehen, die wegen Grippe nicht oder nur eingeschränkt trainieren konnten. Aufbauspieler Yannick Schicktanz (Knieverletzung) wird definitiv weiterhin fehlen.

Vermutlich zum letzten Mal für längere Zeit schlüpft Jonathan Arnold ins MTV-Trikot. Der bisherige Topscorer hat in Erfurt einen Studienplatz erhalten, das Herbstsemester beginnt in Kürze. „Jonathan hatte sich auch für einen Studienplatz in Frankfurt beworben, von der Gothe-Universität jedoch keine Zusage erhalten“, klagt Crnjac das Leid eines Übungsleiters, der im Amateurbereich arbeitet. sp/rem

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare