Die Kooperation zahlt sich aus

  • VonRoland Stipp
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Um den Klassenerhalt in der Zweiten Basketball- Regionalliga Südwest/Nord im Auge zu behalten, musste Eintracht Frankfurt gegen Schlusslicht DJK Nieder-Olm gewinnen. Und der Pflichtsieg gelang.

Der TuS Makkabi Frankfurt konnte dem abstiegsbedrohten Stadtrivalen keine Schützenhilfe leisten und unterlag beim ACT Kassel, der seinen Vier-Punkte-Vorsprung auf die Eintracht somit verteidigte.

Seit dem Hinspiel Anfang Oktober musste Eintracht Frankfurt auf einen Sieg warten, jetzt war es wieder der Tabellenletzte aus Nieder-Olm, gegen den es für das Team von Trainer Sakir Murtezani reichte. Beim 75:42 (39:29) halfen in Nikolaj Vukovic und Armin Musovic sogar Spieler mit, die nah am Bundesligateam des Kooperationspartners Frankfurt Skyliners dran sind und die in der Dritten Liga (ProB) zu den absoluten Leistungsträgern gehören. Mit ihrer Startformation überrollte die Eintracht den Gegner förmlich und nach zehn Minuten hieß es 18:8. Bis zur Pause hielten die Rheinhessen den Rückstand dann gleich, nach dem Seitenwechsel schwanden bei ihnen aber sichtlich die Kräfte und die Gastgeber zogen endgültig davon.

Für die Eintracht trafen Armin Musovic (15/3 Dreier), Nikolaj Vukovic (14/2), Armin Trtovac (12), Niklas Kiel (8), Binjamin Knothe (6/2), Michael Fuss (6), Can Akbayir (5/1), Lennart Okeke (4), Florian Surmann und Anthony Williams (je 2).

Der ACT Kassel stand schon etwas unter Druck und war nach der klaren Hinspielniederlage nicht unbedingt Favorit in der Partie gegen den TuS Makkabi Frankfurt . Zur Pause lag der Tabellensechste auch noch mit 41:39 vorne, doch am Ende setzten sich die Nordhessen mit 91:81 durch.

Das erste Viertel verlief ausgeglichen, aber die Gastgeber mussten in der sechsten Minute den Ausfall von Alex Moore zur Kenntnis nehmen, der mit Knieproblemen zu kämpfen hatte. Stanislaw Brantner übernahm fortan den Spielaufbau und lief zu großer Form auf. Allerdings war Makkabi in der ersten Halbzeit noch voll auf der Höhe, räumte immer wieder vorne wie hinten die Rebounds ab und ging mit einer minimalen Führung in die Pause.

Zwischen der 21. und 28. Minute entschied Kassel dann vermeintlich schon die Partie. Immer wieder liefen sich die Frankfurter in der giftig agierenden Abwehr der Nordhessen fest, die einen 19:4-Lauf hinlegten und so auf 58:45 davonzogen. Makkabi kam zwar noch einmal bis auf 52:60 heran, aber mit den die Dreiern von Brantner und Marcus Bernhart war Kassel erneut nah am Sieg dran. Doch noch war es nicht soweit. Makkabi warf nun seinen Kampfgeist in die Waagschale und machte zehn Punkte in Folge. Dann hieß es sogar 68:69 und ein erneuter Führungswechsel lag in der Luft. Doch jetzt war wieder Kassel am Drücker und machte seinerseits zehn Punkte am Stück. Und damit war die Sache dann tatsächlich gelaufen.

Für Makkabi trafen Philipp Beuschlein (20), Jonas Issa (18), Stefan Sakic (15/3), Fabrizio Dicone (10/2), Dubravko Prusina, Gil Sobol (je 6), Jonathan Arnold (4) und Leander Sielaff (2).

(rst)

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