Volleyball

Kraft und Hoffnung schöpfen: SSC Bad Vilbels Drittliga-Damen spielen beim TV Villingen

Mit eng geschnürtem Personalkorsett geht es für die Bad Vilbelerinnen heute in den Schwarzwald-Baar-Kreis. Dort wartet ein abstiegsbedrohter Gastgeber.

Bad Vilbel - Selten war die Dritte Volleyball-Liga Süd so spannend. Gleich sechs Teams spielen noch gegen den Abstieg – mittendrin die „Tulpen“ des SSC Bad Vilbel als momentaner Tabellensechster. Und an den drei letzten Spieltagen spielt in diesem Bereich fast noch jeder gegen jeden. Obendrein ist noch nicht klar, ob nur zwei oder doch drei Mannschaften in den sauren Abstiegsapfel beißen müssen – Schlusslicht BSP Stuttgart kann als Bundesstützpunkt nicht absteigen, so dass man schon Fünftletzter werden muss, um auch ganz sicher in der Liga zu bleiben.

Die „Tulpen“ gastieren heute Abend (19 Uhr, Sporthalle am Hoptbühl) beim TV Villingen, der zuletzt eine überraschend klare 0:3-Niederlage gegen die TG Bad Soden einstecken musste. Und da auch die Bad Vilbelerinnen in Lebach das Nachsehen hatten, geht es für beide Teams heute Abend darum, wieder Hoffnung und Kraft im Abstiegskampf zu schöpfen. Bad Vilbel hat aus 16 Spielen 20 Punkte erwirtschaftet, Villingen steht mit 15 Zählern aus 15 Begegnungen an neunter Position.

Bei den SSClerinnen hat sich die Liste der verletzungsbedingten Ausfälle nach wie vor noch nicht gelichtet. Jeannette Pfeiffer wird aufgrund ihrer Daumenverletzung als Libero und nicht als Angreiferin antreten. Dafür ist Jacqueline Pfeiffer fürs Zuspiel wieder fit. Franziska Wilhelm fehlt dagegen ebenso beruflich bedingt wie Catherine Thornton. Bei Leni Jaß muss der Fuß zusammengetapt werden, damit sie auf der Außenposition Amelie Krimphoff und Jacqueline Pfeiffer unterstützen kann. Auf der Mitte stehen mit Christina Jadatz und Stefanie Freund zwei Mittelblockerinnen zur Verfügung, auf der Diagonalen spielt Anna Laschewski.

Da auch Bad Vilbels Trainer Christoph Haase berufsbedingt fehlen wird, fährt „Co“ Götz Steinfeld mit der acht Spielerinnen umfassenden Gruppe nach Villingen in den Schwarzwald-Baar-Kreis. „Sollte alles super laufen, dann reichen uns die acht Spielerinnen“, sagt Haase, „sollten sich aber, wie am vergangenen Spieltag, zwei Spielerinnen verletzen, dann sind keine weiteren Auswechslungen mehr möglich. Das ist eine schwierige Situation für das Team, aber das Training war in dieser Woche gut – was auch für die Stimmung gilt.“

gg

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