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Viel Arbeit haben die Trainer des RSV Würges, Daniel Hassler (links) und Michael Morawiec-Zingel. Foto: Tom Klein

Fußball-Gruppenliga Wiesbaden

Wer kriegt die Kurve?

Der RSV Weyer ist Fünfter, und unten sieht es richtig übel aus: 14. SV Elz, 15. RSV Würges, 17. SG Kirberg/Ohren/Nauheim.

  SV Hellas Schierstein – SV RW Hadamar 2 3:1 (2:0).Obwohl die Hessenliga-Reserve das bis dato beste Saisonspiel bot, konnten die zuletzt zweimal siegreichen Hadamarer gegen den jetzt achtmal hintereinander unbesiegten Aufstiegskandidaten nicht punkten. Bis zur 30. Minute war Hadamar die tonangebende Mannschaft, nur der Ertrag in Form von Treffern stellte sich nicht ein. Simon Neugebauer schnupperte (8.) am Torerfolg, Gleiches probierte (25.) Yuki Noguchi, der aber am Torwart scheiterte. Ein Eckball (30.) war Ausgangspunkt der zu diesem Zeitpunkt überraschenden Führung der Griechen. David Sembene war beim Klärungsversuch als Letzter am Ball und fabrizierte damit ein Eigentor. Drei Minuten später stellte Hellas nach Pass in die Schnittstelle der Hadamarer Abwehr sogar auf 2:0. Nach dem Wechsel verwaltete Hellas den Vorsprung; außer zwei Eckbällen kam nichts mehr an Offensivaktionen. Hadamar spielte jeder Zeit auf Augenhöhe. Ein Freistoß von Ben Kretschmar (73.) wurde Beute des Hellenen-Keepers. Auf Vorarbeit von Ben Kretschmar gelang Sammy Kilic zehn Minuten vor Schluss der verdiente Anschlusstreffer, der neuen Auftrieb gab. Hadamar drängte in den Schlussminuten auf den Ausgleich. Die dickste Möglichkeit zum 2:2 vereitelte Schiersteins Torwart Kautz (90.) mit einer sensationellen Parade, in dem er einen Kopfball von Alapi Ladipo gegen die Laufrichtung noch von der Torlinie kratzte. Gegen die entblößte Rot-Weiß-Deckung gelang dem SV Hellas in der Nachspielzeit noch das 3:1, das den Spielverlauf aber nicht wiedergab. rei

Hadamar: Durek, Ladipo, Sembene (46. Steinebach), S. Neugebauer, Petrone (80. Bouillon), Zouaoui, Mehmeti, Kilic, Kretschmer, Noguchi – Tore: 1:0 Sembene (ET/30.), 2:0 Nakos (33.),  2:1 Kilic (83.), 3:1 De Sousa (90.+3) – SR: Paul (Bommersheim) – Zuschauer: 120.

  VfB Unterliederbach – RSV Würges 3:1 (1:0).Würges musste verletzungsbedingt auf alle vier Innenverteidiger verzichten und begann das Spiel aus einer geordneten Defensive. Der RSV verzeichnete die erste gefährliche Aktion durch einen guten Distanzschuss von Sayan. Aus einer vermeintlich ungefährlichen Situation entstand dann aber die Führung für den VfB: Ein bereits im Toraus geglaubter Ball fand seinen Weg zu dem in der Mitte freistehenden Bendriss, der keine Probleme hatte, aus fünf Metern einzuschießen. Die große Möglichkeit zum Ausgleich hatte Pedraza (18.): Eine Hereingabe von Maxi Meuth nahm er volley, doch VfB-Urgestein Knapschinski reagierte blendend auf der Linie. Ein Unterliederbacher Kopfball sowie ein Schuss von Chaparro verfehlten ihr Ziel nur knapp. Nach 65 ausgeglichenen Minuten erhöhte Würges dann das Pressing, womit Unterliederbach seine Probleme hatte. Genau in dieser Phase kam der VfB aber zum 2:0. Einen Diagonalpass durch das Zentrum verwandelte der eingewechselte Caner Yesil eiskalt. Kurz darauf hatte Erwe die Anschluss-Chance. Im direkten Gegenzug erzielte der VfB die Vorentscheidung nach einem Abstimmungsfehler in der RSV-Defensive. Würges gab sich nicht auf. Nach einem langen Einwurf verkürzte Pedraza per Seitfallzieher sehenswert. Unterliederbach baute in der Endphase merklich ab. Erwe vergab in der 85. Minute noch eine hundertprozentige Chance, fuhr aber mit einer weiteren vermeidbaren Niederlage heim. grm

Würges: Rock, Becker, Nukovic (57. Erwe), Kazerooni, Fries, Sayan (70. Reitz), Hohly, Manuel Meuth, Chaparro, Maximilian Meuth (75. Böhmer), Pedraza – Tore: 1:0 Mohamed Bendriss (10.), 2:0 Caner Yesil (69.), 3:0 Caner Yesil (71.), 3:1 Jermaine Pedraza (78.) – SR: Schwarz (Bruchköbel) – Zuschauer: 100.

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