+
Für Kim Körber und ihre Krifteler Teamkolleginnen ist voller Einsatz gefragt.

Handball

Kriftel ist gefordert: Gegen Walldorf darf sich das Team nicht von der Tabelle blenden lassen

  • schließen

Auch wenn vier Positionen zwischen den beiden Mannschaften liegen, wird das Heimspiel der Handballerinnen der TuS Kriftel gegen die TGS Walldorf in der Oberliga nicht zum Selbstläufer.

Christian Albat hat den Moment nicht vergessen: Im vorletzten Saisonspiel der Saison vor zwei Jahren wollten die Kriftelerinnen Oberliga-Meister mit einem Sieg gegen die HSG Mörfelden/Walldorf werden – und verloren mit 19:29. „Das hat damals richtig weh getan. Wir hätten Meister werden können“, erinnert sich der Trainer, „das zeigt, dass man vor jedem Spiel in dieser Klasse Vorsicht walten lassen sollte“.

Auch in der morgigen Partie gegen die TGS Walldorf (16 Uhr) sieht Albat die Tücken: „Wenn man sich die Ergebnisse anschaut, muss man bei jedem Gegner aufpassen. Tabellenführer Nieder-Roden hat zwei Spiele verloren: gegen uns und Walldorf. Die meisten Mannschaften haben schon ihre Spitze gesetzt.“ So hat Kriftel bereits gegen alle Mannschaften gespielt, die vor ihm platziert sind: „Dennoch müssen wir vor jedem Gegner gewarnt sein und gegen jeden Vollgas geben. Aber es sind immer wieder neue Herausforderungen, auf die wir uns freuen und die wir lösen wollen.“ Seine Mannschaft erwartet ein Team, das immer wieder den Zweikampf sucht und kompromisslos in die Lücken geht, auch wenn es weh tut. „Wir müssen dagegenhalten und auch den Willen dafür haben“, erklärt Albat, der im eigenen Angriffsspiel mit einer defensiven Deckung mit einer optionalen Manndeckung des Gegners rechnet: „Wir sind auf beides vorbereitet. Walldorf hat sich seit zwei Wochen auf uns vorbereitet. Ich bin gespannt, was sie bringen.“ (vho)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare