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Die Sindlingerin Nina Cantarero (links) kann sich in dieser Szene gegen die Goldsteinerin Eva Wittchen durchsetzen.

Handball

Kriftel II schlägt den Nachbarn

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Im Derby gegen Herausforderer TV Hattersheim demonstrierte die TuS Kriftel II ihre Leistungsfähigkeit – 28:20.

Bis auf die SG Nied gingen die anderen heimischen Vertreter am vierten Spieltag der Handball-Bezirksoberliga der Damen leer aus.

TuS Kriftel II – TV Hattersheim 28:20 (13:9). In der Anfangsphase bekamen die favorisierten Gastgeberinnen noch starke Gegenwehr. Immer wieder glich Hattersheim die Führung der Kriftelerinnen aus, ehe diese sich auf 10:7 absetzten (22.) und zur Pause mit 13:9 führten. „Gegen das schnelle und technisch fast fehlerfreie Spiel des Gegners hatten wir nicht genügend Kraft und Ideen“, gab Carola Hildebrandt zu. Hattersheims Sprecherin musste auch danach zusehen, wie Kriftel stark verteidigte und im Angriff besser ins Rollen kam: „Uns ist im Rückraum zusehends die Kraft ausgegangen.“ Spätestens bei der Krifteler 24:17-Führung (54.) war das Spiel entschieden.

Kriftel II: Schell 8, Ende 7, Peter, Schmidt je 3, Marschall, Emilius, Rügheimer je 2, Ammon. Hattersheim: Heim 7/4, Langner 6, Rödelbronn 3, Lorenz 2, Müller, Böhler.

HSG MainHandball – FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel 18:28 (5:15). Dass es seine Mannschaft trotz Heimvorteils gegen den Landesliga-Absteiger FSG Bergen-Enkheim/Bad Vilbel schwer haben würde, war Klaus Wenzel klar. „Mir hat aber die zweite Halbzeit Spaß gemacht, darauf können wir aufbauen“, fand der Trainer trotz der dritten Niederlage im vierten Spiel positive Worte. Ohne Bianca Walter, Rebecca Simon und Jessica Becker lagen die Gastgeberinnen schnell zurück. „Wir haben uns am Anfang überrollen lassen. Da gab es von unserer jungen Mannschaft kaum Gegenwehr“, schilderte Wenzel die erste Hälfte, „in Durchgang zwei haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“. Das mit einigen A-Jugendlichen aufgefüllte Team des Gastgebers legte den Respekt vor dem Gegner ab. Dank einiger Zeitstrafen der Gäste verdiente sich MainHandball eine ausgeglichene zweite Hälfte. „Dass wir das geschafft haben, macht mich stolz. So muss es nun gegen meinen Ex-Verein Hattersheim weitergehen“, resümierte Klaus Wenzel.

MainHandball: Lopes 8/7, Sterker, Hahn, Schmunk, Peci je 2, Schneider, Samuel.

SG Nied – TuS Nordenstadt 18:12 (10:6). Der gute Start in die Partie war für die Schützlinge von Jens Schulz die halbe Miete. Mit 4:1 legten die Niederinnen schnell vor und hielten diesen Vorsprung über die Pause hinaus. Mehr noch: Aniko Tamas als Top-Scorerin und ihre Teamkolleginnen bauten ihre Führung aus und triumphierten am Ende verdient und ungefährdet.

Nied: Tamas 7/2, Otto 5/1, Khalil 3, Welcher 2, Walter 1.

SV Bad Camberg – TSG Niederhofheim 23:21 (10:7). Obwohl die Gäste von Trainer Niklaus Rockel auf vier Stammspielerinnen verzichten mussten, schlugen sie sich gut. Mit den überragenden Torfrauen Sarah Zimmermann und Tanja Leisegang boten sie den Gastgeberinnen Paroli. Erst nach 20 Minuten riss der Faden im Angriff. Leichte Ballverluste brachten einfache Gegenstöße für Bad Camberg und den 7:10-Rückstand für Niederhofheim zur Pause. „Ab der 40. Minute hat uns die Kraft gefehlt“, erinnerte Rockel an die personell schwierige Lage. Trotzdem hatten seine Spielerinnen alles versucht und konnten erhobenen Hauptes aus der Halle gehen.

Niederhofheim: Mollath 7, Klein 5, Eissfeldt 4, Sevinc 3, Forster, Lange.

(awo)

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