+

Handball

Die Krifteler Abwehr hält dicht: Mit sieben Feldspielerinnen schlagen die Damen Fritzlar II

  • schließen

Mit dem 25:20 (15:12)-Erfolg gegen Germania Fritzlar II haben die Handballerinnen der TuS Kriftel ihren Platz in der Spitzengruppe der Oberliga gefestigt.

Die Kriftelerinnen liegen nach diesem Erfolg nur einen Minuspunkt hinter dem Tabellenführer TV Hüttenberg, der aber ein Spiel mehr absolviert hat.

Die Voraussetzungen für die TuS Kriftel waren nicht optimal. Da Jana Lorenz krankheitsbedingt die gesamte Woche nicht trainiert hatte und Janine Pfuhl studienbedingt in Berlin weilt, hatte Trainer Christian Albat nur sieben Feldspielerinnen zur Verfügung. Was sie allerdings leisteten, war aller Ehren wert. Zuerst gelang es ihnen, die offensive 4:2-Abwehr gut auszuspielen, so dass der Trainer der Gäste auf eine defensivere 5:1-Formation umstellte. So setzten sich die Kriftelerinnen auf 8:4 ab, ehe die Gäste durch verworfene Bälle auf 6:8 verkürzten. Kriftel hatte etwas Probleme mit der 5:1-Deckung der Gäste, stand allerdings selbst in der versetzten 5:1-Formation glänzend und ging mit einer 15:12-Führung in die Pause.

Aus der Kabine kamen die Gastgeber mit einer noch besser harmonierenden Deckung, so dass sie sich auf 18:13 nach 39 Minuten absetzten. Noch einmal gelang es den Gästen, bis auf zwei Tore beim 17:19 heranzukommen (48.). Dann hatten sie aber ihr Pulver verschossen, denn in den kommenden neun Minuten gelang ihnen nur noch ein Treffer. In dieser Phase entschieden die Kriftelerinnen mit ihrer bärenstarken Abwehr das Spiel und setzten sich auf 24:18 ab (57.). „Ich hatte vor dem Spiel gesagt, dass ich froh wäre, wenn wir Fritzlar unter 30 Toren halten würde. Dass wir nur 20 Tore zulassen würden, hätte ich nicht im Traum gedacht – und schon gar nicht unter diesen Voraussetzungen“, war Christian Albat sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, „das hat bestens gepasst“.

Aus dem richtig starken Team hob er zwei Spielerinnen heraus. Zum einen wurde Lisa Weißer immer wieder gut von ihren Rückraumspielerinnen am Kreis eingesetzt und erzielte acht Treffer. Zum anderen überzeugte Kim Koerber nicht nur als Anspielerin, sondern auch noch mit sechs Torerfolgen aus dem Rückraum für ihr Team, das nun mit 8:4 Punkten glänzend da steht.

Kriftel: Hannah Weißer, Clara Frühauf; Lisa Weißer 8, Kim Koerber 6, Finja Seeharsch 3, Helena Nitzke 3/2, Kristin Nietzig, Hanna Leidner je 2, Mayra Janssen 1, Jana Lorenz, Isabel Göbel.

(vho)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare