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Krifteler Damen schaffen den sicheren Klassenverbleib

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Von: Volker Hofbur

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Die Oberliga-Volleyballerinnen der TuS Kriftel, hintere Reihe (von links:) Trainer Klaus Hermann, Anne Hoell, Selina Atastöken, Catalin Richter, Sarah Feuerstein, Sophie Müller, Svenja Küster, Nina Hübner. Mitte: Natascha Kreitling, Natascha Kowalski, Dana Zajac, Marion Mittermeier. Vorne: Maya Büchi.
Die Oberliga-Volleyballerinnen der TuS Kriftel, hintere Reihe (von links:) Trainer Klaus Hermann, Anne Hoell, Selina Atastöken, Catalin Richter, Sarah Feuerstein, Sophie Müller, Svenja Küster, Nina Hübner. Mitte: Natascha Kreitling, Natascha Kowalski, Dana Zajac, Marion Mittermeier. Vorne: Maya Büchi. © TuS Kriftel

Die Mannschaft von Trainer Klaus Hermann sichert sich im ersten Oberliga-Jahr die Teilnahme an der Aufstiegsrunde

Kriftel -Vor sechs Jahren trat Trainer Klaus Hermann bei den Volleyballerinnen der TuS Kriftel an und nannte als Ziel, in die Oberliga aufzusteigen. "Da haben sie mich schon etwas merkwürdig angeschaut", erklärt der Trainer, der lange in Kriftel die Zweit- und Regionalliga-Volleyballer trainiert hatte und außerdem die Regionalliga-Senioren-Volleyballerinnen der TG Bad Soden betreut.

Nachdem in der Saison vor zwei Jahren der Aufstieg aus der Landesliga gelang, spielten die Kriftelerinnen erstmals in ihrer Vereinsgeschichte in der Oberliga. Das brachte einige Veränderungen mit sich. Veronika Hermann, Frau des Trainers, wollte nicht mehr. "Sie spielt noch bei den Seniorinnen der TG Bad Soden, war jahrelang in der Zweiten Liga unter anderem in Bad Soden und Dingolfing als Zuspielerin aktiv", berichtet Hermann. Auch Britta Deiters, die zuletzt nur noch eingeschränkt trainiert hatte, wollte das Abenteuer Oberliga nicht mehr mitgehen. Sie hatte ebenso bei der TG Bad Soden in der 2. Bundesliga Süd gespielt.

Damit stand das Team um Dana Zajec und Catalin Richter mit vielen Talenten wie Zuspielerin Sophie Müller und Selina Atastöken - beide 17 Jahre alt - sowie Maya Büchi und Sarah Feuerstein da. Trainer Klaus Hermann setzte für sein Team in der Vorrunde dennoch das Ziel, in die Aufstiegsrunde zu kommen. "Wir mussten damit umgehen, nur noch ein Mal am Spieltag zu spielen. Das ist eine Umstellung", erklärte der erfahrene Trainer, "durch die Trennung der Gruppen waren die Fahrten noch angenehm. Zudem mussten wir erstmals abends spielen".

In der Vorrunde gelangen in der Hinrunde drei Siege gegen Naurod, Gießen und Gelnhausen, nur der Gruppensieger Bad Homburg war zu stark. In der Rückrunde gab es kampflose Siege gegen Gießen und Naurod sowie Niederlagen in Gelnhausen und Bad Homburg. Das reichte den Kriftelerinnen zum zweiten Platz und zum Erreichen der Aufstiegsrunde. "Wir wollten in die Aufstiegsrunde, um da nicht den Druck des Abstiegskampfes zu haben", berichtete Hermann, "wenn man dann mit Krankheiten und Verletzungen Pech hat, dann kann es schnell sehr schwer werden".

Wie schnell das gehen kann, zeigte sich schon im ersten Spiel in Waldgirmes, als die Kriftelerinnen in drei Sätzen verloren - mit vier Corona-Fällen. "In dieser Aufstiegsrunde können die jungen Spielerinnen viel lernen, wie auch aus dem Heimspiel gegen Waldgirmes", erklärte Hermann, dessen Mannschaft mit 2:1-Sätzen vorne lag, in den Tiebreak musste und dort aus einem 4:10-Rückstand eine 14:13-Führung machte. "Dann hatten wir sechs Matchbälle, die Waldgirmes mit seiner Erfahrung abwehrte und dann zwei Annahmen von uns, die auf die Netzkante gehen, verwandelte", berichtete Hermann über die knappe Fünfsatz-Niederlage gegen den Tabellenzweiten.

Sein Ziel ist es, aus den ausstehenden Partien gegen Biedenkopf Wetter und Bergshausen noch Punkte zu holen und am Ende der Saison den vierten oder fünften Platz zu sichern. Derzeit hat die Mannschaft drei Corona-Fälle, so dass Hermann das Training zu Wochenbeginn ausfallen ließ. "Es ist eine extrem gelungene Saison", resümierte der Krifteler Trainer, "wir haben das ohne Neuzugänge geschafft, da es durch Corona keine externen Zugänge gab". Hermann betont aber, dass das der Weg für die Kriftelerinnen sein muss, mit Jugendlichen die Teams aufzufüllen. Drei 17-jährige Spielerinnen stehen im Oberliga-Team, die Zweite Damen-Mannschaft steht in der Bezirksoberliga vor dem Aufstieg in die Landesliga. Bei der TuS Kriftel tut sich etwas. vho

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