Offensivcup

DJK Flörsheim sieht dem Offensivcup unaufgeregt entgegen

In der unangenehmen Situation beim ehemaligen Fußball-Verbandsligisten DJK Flörsheim agiert Arben Rrahmani vor dem Offensiv-Cup unaufgeregt.

Kriftel - Der Trainer der Zweiten Mannschaft übernimmt nach dem Rückzug der Ersten Mannschaft und den Abgängen zahlreicher Spieler Verantwortung. „Wir vertreten immer noch DJK Flörsheim, nehmen unser Recht zur Teilnahme an diesem Turnier wahr“, erklärt der Trainer des Tabellenfünften aus der A-Liga. Zwar seien mit Alexander Müller und A-Jugend-Torwart Fabio Höfle nur zwei etatmäßige Verbandsliga-Spieler verblieben, „in der Halle brauchst du aber nur vier, fünf gute Kicker“, gibt Rrahmani zu bedenken. In Gruppe C wird sein Team auf Gruppenligist TuRa Niederhöchstadt und die SG Sossenheim treffen.

Unangenehme Personalsituation

Eigentlich machbare Aufgaben, wenn nicht die unwägbare Personalsituation wäre. „Ich war ja selbst zwei Mal beim Offensiv-Cup dabei und wurde als Feldspieler Dritter und letztes Jahr im Tor Vierter“, denkt Rrahmani über einen Einsatz nach. Sonst stehen dem 30-jährigen A-Liga-Coach sein Kapitän Achim Metzler, Samir Ahmadi, Khaled Hamida, Tuncay Capan, Waldemar Kniss und Winterneuzugang Michael Haar von der Spvgg. Hochheim zur Verfügung. Auch weil Flörsheim das Vorbereitungsturnier in Sulzbach als Gruppenletzter abschloss, lässt Rrahmani keinen Druck entstehen, „schlimmer kann es nicht kommen. Wir haben aber zwei Mal 20 Minuten Zeit, um uns von unserer guten Seite zu zeigen“.

Viel Ehrgeiz

Aus der Rolle des Underdogs möchte er ruhig, aber mit dem nötigen Ehrgeiz agieren. In der Punktrunde gab es gegen Liga-Konkurrent Sossenheim eine 0:5-Schlappe. „Da waren wir chancenlos, und auch in Kriftel sind sie für mich der Favorit in der Gruppe“, glaubt Rrahmani, „sie haben starke Fußballer in ihren Reihen“. Chancen rechnet er sich gegen Niederhöchstadt aus. „Gegen sie haben wir in Sulzbach nur knapp verloren. Da ist etwas drin.“ Generell gehe es aber um die Teilnahme an sich. „Wir sind glücklich, dabei zu sein und wollen so viele Tore für den guten Zweck wie möglich schießen“, stellt Rrahmani klar. Zum Abschluss hat er aber noch eine treffende Pointe parat: „Selbst wenn wir die Gruppenspiele haushoch verlieren und ausscheiden, haben wir unseren Beitrag geleistet. Auch die Gegentore bringen ja 20 Euro für die Stiftung Leberecht…“

(awo)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare