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Schläger und Filzkugel liegen bereit...

Tennis im NNP-Land

In Kürze "ploppt" es wieder

Der Frühling ist in vollem Gange – die Zeit also, in der bei den Tennisclubs die gelbe Filzkugel ausgepackt und im Freien um Punkte gespielt wird.

VON DIANA SÜSS

Nur noch wenige Tage müssen sich die Tennisspieler gedulden, bis die ersten Bälle über das Netz fliegen und der Sand unter den Schuhen knirscht. Dann ist wieder das „Plopp“ auf sämtlichen Tennisanlagen zu hören. Am 4. Mai starten die ersten der 102 aus dem Tenniskreis 61 Limburg-Weilburg an den Start gehenden Mannschaften in die neue Freiluftsaison. Bis dahin haben sämtliche Vereine ihre Plätze auf Vordermann gebracht, und womöglich strahlen die Anlagen in der Frühjahrssonne. 

In der höchsten Spielklasse auf Landesebene, der Hessenliga, wird der Tenniskreis 61 von drei Mannschaften repräsentiert. Während die Routiniers des TC Brechen bereits ihre vierte Saison in Folge in der Herren 60-Hessenliga unterwegs sind, starten die Herren 60 des TC Frickhofen nach ihrem Aufstieg aus der Verbandsliga erstmalig das Abenteuer Hessenliga. Die Brechener gehen topfit und personell unverändert in die Saison. Nach der letztjährigen Vizemeisterschaft streben sie in diesem Jahr einen gesicherten Mittelfeldplatz an, da sie um die Stärke der beiden Aufsteiger TC Bad Homburg und TC Schönbach wissen. Das dritte Team im Bunde sind die Herren 50 des TC Bad Camberg. Sie gehören mit zwei in der deutschen Rangliste vertretenen Spieler (Ramon Pfeiler/99., Markus Erdmann/126.) zweifelsohne zu den Titelaspiranten. Neu im Team ist Armin Ackermann von Grün-Weiß Wiesbaden. Frank Winter ist nach seinen starken Ergebnissen im Winter auf dem Weg zur LK 7, während Thilo Voll fleißig für sein Comeback trainiert. Die restlichen Spieler haben sich in Tunesien auf die Saison vorbereitet. Großen Respekt hat die Mannschaft vor den starken Aufsteigern Eintracht Frankfurt und THC Hanau. 

Und warum schlagen die Beselicher Herren nicht in der Hessenliga auf? Wegen des Altersklassenwechsels von Herren 65 auf 70 wurde die Mannschaft in die Verbandsliga zurückgestuft. Die Bad Camberger Damen gehen in diesem Jahr mit einem starken Kader in die Verbandsliga-Saison. Sie haben gleich drei neue Spielerinnen mit Leistungsklasse 1 dazu bekommen und somit mit Alina Lepper gleich vier LK 1-Spielerinnen in ihren Reihen. Während für die Kurstädterinnen aufgrund dieser Besetzung alles andere als eine Platzierung in vorderen Regionen eine Enttäuschung wäre, ist für den ESV BW Limburg der Klassenerhalt das Ziel. Bei den 30er-Damen des Clubs fallen die beiden Topspielerinnen Jeanette Brinkmann und Marijke Hering diese Saison verletzungsbedingt aus. Ebenfalls in der Verbandsliga starten die Herren 40 aus Bad Camberg. Dort ist die Personaldecke dieses Jahr etwas dünner. Nimmt man die Herren 50 der Hessenliga aus der Meldeliste heraus, verbleiben mit Marjan Stamm, Arne Lepper-Kötzner, Carsten Schorr und Mirko Scheu nur noch vier Stammspieler. Da werden die „Fünfziger“ sicherlich aushelfen müssen, allerdings sind sie bereits nach zwei Einsätzen in der Hessenliga festgespielt. Damit heißt das Saisonziel: Klassenerhalt. Nach dem Zugang von drei leistungsstarken Spielern bei den Herren 40 der MSG ESV BW RW Limburg sind die Erwartungen, um den Aufstieg in die Hessenliga mitzuspielen, entsprechend groß. Christoph Brühl, Oliver Schneider und Christos Serbesis sorgen für einen Qualitätsschub. Bei ihren Vereinskameraden, den 50er-Herren, die ebenfalls in der Verbandsliga an den Start gehen, sind die Aussichten nicht gerade rosig. Hier geht es nur um den Klassenerhalt. Nach dem Weggang der Spieler Sommerfeld und Sommer, beide LK 11, ist die Spielerdecke sehr dünn. Dennoch bleibt nach dem erfolgreichen Aufstieg im vorigen Jahr die Hoffnung auf den Klassenverbleib. Das Ziel der in der Verbandsliga startenden Elzer Herren 50 ist, die Saison im Bereich der vorderen Plätze abzuschließen. Die Mannschaft trainiert seit Anfang April bereits intensiv auf Sand. Personell kann das Team trotz den verletzungsbedingten Ausfällen in den ersten Spielen von Patrick Metternich und Michael Eidt auf ein stabiles Fundament bauen: Des Weiteren gehen Uwe Licht, Raphael Pötz, Siegfried Lucht, Georg Stenz, Dieter Weyand, Uwe Gieshold, Milen Ianakiev, Alexander Kunz und Darek Kolodynski auf Punktejagd. Nach zwei Aufstiegen in Folge, von der Bezirksoberliga über die Gruppenliga in die Verbandsliga, erhoffen sich die 30er-Herren von Grün-Weiß Elz einen Platz unter den „Top 3“. Dazu müsste die Leistung der vergangenen Saison wiederholt werden. Die Stammmannschaft – bestehend aus Marco Walter, Vladimir Darmanovic, Joachim Lass und Mannschaftsführer Arne Lütkefedder – wurde im vergangenen Spieljahr punktuell von Alexander Arendt und Patrick Metternich unterstützt. Da der Kader doch eher knapp besetzt war, wurde im Winter mit Bernd Nordmann eine Verstärkung hinzugewonnen – sportlich wie charakterlich. Das Team ist schon voller Vorfreude auf die neue Saison in der neuen Liga.

In der Gruppenliga sind mit den Mannschaften von TC Aumenau/Langhecke (Damen 60), TC BW Bad Camberg (Damen 50), TC RW Limburg (Damen 30), TC Hadamar, TC Villmar/Niederbrechen/Schadeck (Herren 70), BW Niederbrechen, BW Bad Camberg, TC Hadamar, TC Beselich, TC Dehrn (Herren 60) und dem SuFp Linter (Herren 40) elf Mannschaften des Tenniskreises vertreten. Des Weiteren gehen 16 Teams in der Gruppenliga, 24 in der Bezirksklasse A, 27 in der Kreisklasse A und 13 Mannschaften in der Kreisliga B an den Start. Die Herren 70 des TC Hadamar starten wieder als erfahrenste Mannschaft in die Saison. 13 Spieler umfasst das Team, sie bringen es auf 973 Spieljahre auf dem Tennisplatz – dicht gefolgt von den Herren 70 der MSG Villmar/Niederbrechen/Schadeck, die nur elf Jahre weniger an Erfahrung gesammelt haben.

Spielberichte mailen

Für alle Mannschaften aus dem Tenniskreis besteht die Möglichkeit, ihre Spielberichte in der Nassauischen Neuen Presse zu veröffentlichen. Dazu sollten die Teamverantwortlichen die wichtigsten Informationen – unterteilt in Spielklasse, Altersklasse, Spielpaarung, Ergebnis, Punktesammler (bis Gruppenliga) – bis spätestens montags, 9 Uhr, per E-Mail versenden an: nnp-sport@fnp.de.  nnp

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