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Auf ihn müssen die Langenhainer aufpassen: Tobias Bröscher.

Handball

Langenhain hat Rang eins im Blick

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Welch ein gebührender Start ins Handball-Jahr 2019. Nicht nur bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land kommen alle Fans voll auf ihre Kosten. Auch im hiesigen Kreis steigt gleich zu Beginn ein Highlight.

Am Sonntag hat die TGS Langenhain bei der TSG Münster II die Chance, sich an die Spitze der Bezirksoberliga zu setzen. „Das wird aber ein ganz hartes Stück Arbeit“, weiß Kai Zapototschny. Der Trainer möchte natürlich gerne ganz nach oben klettern. Nur mit einem Sieg beim talentierten und gut eingestellten Team von Jochen Wichert – ab 18 Uhr in der Eichendorffschule – könnte Idstein aber vom Thron gestoßen werden. „Wir wissen noch aus dem Hinspiel – das wir erst in der letzten Minute mit 26:24 für uns entschieden haben – wie stark Münster II ist“, so Zapototschny.

Nicht umsonst stehen die Hausherren mit einer ausgeglichenen Bilanz sicher auf Rang acht. Übermorgen könnte zudem die eine oder andere Verstärkung aus dem Oberliga-Kader mitwirken. Schließlich ist die erste Mannschaft noch spielfrei.

„Das wird sicher noch schwerer als im Hinspiel“, meint Zapototschny, „angefangen mit Patrick Seng als bärenstarker Keeper, über Routinier Dominik Reindl oder Mario Gonzalez Borja bis zu Jungs wie Tobias Bröscher hat dieser Gegner einiges zu bieten.“ Vor allem der technisch anspruchsvolle, temporeiche Handball nötigt dem Gäste-Trainer Respekt ab.

Angst hat der Langenhainer aber nicht. „Wenn wir unser Spiel ohne große Fehler durchbringen, ist es schwer, uns zu schlagen“, stellt Zapototschny klar. Mit Marlon Schwarz, Chris Brauer und Adrian Steinmeier fehlten unter der Woche gleich drei Rückraumspieler krankheitsbedingt. „Bis Sonntag sollten sie aber zurück sein“, hofft der Trainer.

Seit gut zwei Wochen befindet er sich mit seinen Schützlingen im Training und absolvierte den Wintercup als vereinseigenes Vorbereitungsturnier mit hochkarätigen Gegnern. „Man muss sehen, ob uns unser Turnier geholfen hat, um schnell Rhythmus zu bekommen, oder ob das Münster besser gelingt“, weiß Zapototschny um die Bedeutung des Spiels. Während Münster II mit Heimvorteil ganz entspannt aufspielen kann, stehen die Langenhainer unter Druck. „Wir werden als Aufstiegsanwärter gesehen und wollen diesen Status bestätigen. Nur wenn wir aber die Spiele gegen Münster II, Kronberg, Niederhofheim, Wiesbaden II und Schierstein erfolgreich bestreiten, können wir im Februar an Platz eins oder zwei denken“, so der Trainer. Nach einer Schwächephase im Herbst, als Münster II nur eines von acht Spielen gewann, verabschiedeten sich Jochen Wicherts Schützlinge mit zwei Siegen gegen Holzheim II und Kronberg in die Pause. Wo das Team aufgehört hatte, möchte es nun im Derby gegen den Favoriten Langenhain weitermachen. . .

(awo)

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