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Lena Thoß geht, Leonie Kaufmann kommt

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Von: Volker Hofbur

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Lena Thoß wird die TSG Eddersheim zum Saisonende verlassen, aber bis dahin sicher alles für den Drittligisten geben FOTO: marcel lorenz
Lena Thoß wird die TSG Eddersheim zum Saisonende verlassen, aber bis dahin sicher alles für den Drittligisten geben © Marcel Lorenz

Die Planungen bei den Damen der TSG Eddersheim laufen - Spiel heute bei der HSG Lumdatal

Eddersheim -Die personellen Planungen für die kommende Spielzeit beim Handball-Drittligisten TSG Eddersheim laufen. Er machte den ersten Abgang und den ersten Zugang öffentlich.

So wird Lena Thoß, die fünf Jahre bei der TSG Eddersheim gespielt hatte, zu Mainz 05 in die 2. Bundesliga wechseln. "Sie kam Anfang Dezember zu mir und erzählte mir von dem Angebot von Mainz. Sie wollte wissen, was ich an ihrer Stelle tun würde. Ich habe zu ihr gesagt, dass sie den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung machen soll und dass es aus meiner Sicht für sie passt", sagt Trainer Tobias Fischer, "sie geht ihren Weg weiter". Lena Thoß kam aus der Landesliga von der HSG Bensheim/Auerbach II nach Eddersheim. "Sie ist eine gute Kreisläuferin in der 3. Liga geworden", lobt sie ihr Trainer, "ich finde es in Ordnung, sie wohnt in Mainz, ist mit Spielerinnen ihrer neuen Mannschaft befreundet". Der Trainer betont aber auch, dass er eine besondere Spielerin verliert: "Lena ist ein sozialer, netter Typ und ein liebenswerter Chaot. Wir haben ihr auch Freiheiten gegeben, als sie das Projekt in Afrika hatte, wo sie mit Kindern Handball gespielt hat, aber sie hat auch immer alles gegeben, wenn sie für uns gespielt hat. Das war eine Win-Win-Situation."

Als Fischer diese Nachricht bekommen hatte, musste er nach einer Nachfolgerin nicht lange suchen. Er fand sie mit Leonie Kaufmann in der eigenen Zweiten Mannschaft. "Sie war meine erste Ansprechpartnerin und auch die erste Kandidatin, die mir eingefallen ist", erklärt er, "so haben wir uns getroffen. Sie hat Interesse gezeigt, und wir haben uns geeinigt".

Wie Lena Thoß spielt Leonie Kaufmann in ihrer Mannschaft im Abwehrzentrum. Fischer kennt die 25-Jährige aus der Jugend, als er sie dort bereits trainiert hatte. "Sie hat zudem ein Mal pro Woche bei uns mittrainiert. Daher weiß sie, was bei uns passiert", erläutert der Trainer, "sie ist groß, hat viel Erfahrung gesammelt und sich entwickelt zu einer Spielerin, die auch außerhalb des Feldes Verantwortung übernehmen kann. Sie ist für mich nicht nur als Spielerin wichtig, sondern auch als Typ. Zudem weiß sie von ihrem Vater Henry, der früher in der Bundesliga gespielt hat, was Spitzenhandball heißt".

Drei Ausfälle vor dem

Spiel beim Letzten

Vor dem heutigen Spiel bei der HSG Lumdatal stehen drei Ausfälle fest. Sowohl Clara Wimmer als auch Alexandra Flebbe haben einen positiven Corona-Test und werden nicht mit dabei sein. Anna Gempp ist wieder im Mannschaftstraining, wird aber noch nicht voll trainieren können. Wieder mit dabei ist Lilly König, die seit zwei Wochen nach einem Eingriff im Fuß trainiert. Fischer hofft erst einmal darauf, dass nicht weitere Ausfälle dazukommen, macht aber in jedem Fall deutlich, dass sich niemand von dem 40:15-Hinrundensieg blenden lassen sollte: "Damals war die erste Torhüterin nicht dabei, sonst verliert die Mannschaft nicht so hoch. Zudem bringt sie in eigener Halle ganz andere Leistungen. Allerdings ist es unser Anspruch, dieses Spiel zu gewinnen. Wir wollen weiter gut durch die Runde kommen und müssen uns auf unser Spiel konzentrieren." So macht der Trainer abschließend deutlich: "Ich erwarte, dass wir die beiden Punkte holen. Aber ich weiß nicht, was uns dort erwartet. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es nicht annähernd ein solches Ergebnis geben wird." vho

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