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War zufrieden bei den Hessenmeisterschaften: Anika Jürß von der TG Unterliederbach.

LG Eintracht Frankfurt

Lenz und Lowka siegen

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Nur eine Woche nach den A-Jugendlichen und Schülern nahmen nun auch die Männer, Frauen und die B-Jugendlichen bei den hessischen Winterwurf-Meisterschaften im Leistungszentrum Frankfurt-Hahnstraße den Hammer, den Diskus oder den Speer in die Hand.

Ein Techniker-Quartett aus der Region holte zwei Titel, einen zweiten Platz und eine bronzene Plakette. Im Hammerwerfen der Männer (7,26 kg) war es Sebastian Lenz von der LG Eintracht Frankfurt, der nichts anbrennen ließ. Der Unterliederbacher markierte im dritten Durchgang die Siegesweite von 60,68 m und hatte auch noch einen „59er-Wurf“ auf dem Zettel. Alle vier anderen Versuche waren ungültig. Das reichte aber zum Sieg, da Stefan Dietl (LG Friedberg-Fauerbach) mit 59,67 m einen guten Meter hinter Lenz zurückblieb. Solide war Dietls Serie, denn alle sechs Versuche schlugen erst zwischen 58 und 59 Metern auf dem Rasen auf.

In bestechender Form präsentierte sich Konstantin Steinfurth. Der Kaderathlet von der LG Eppstein-Kelkheim, er gehört noch der A-Jugend an, hatte in die Männerklasse „hochgemeldet“ und sorgte hier für einen Höhepunkt. Mit dem Männer-Hammer steigerte sich Konstantin um über drei Meter auf 53,13 Meter, verbesserte damit seinen eigenen Kreisrekord und konnte die Bronze-Medaille bejubeln. Am Tag nach dem Meisterschaften ging es für Steinfurth auf einen viertägigen Lehrgang mit dem Bundeskader ins Leistungszentrum nach Kienbaum.

Zwei A-Jugendliche dominierten auch das Hammerwerfen der Frauen. Hinter der Siegerin Katharina Zeisler (LG Seligenstadt/48,63 m) sicherte sich Anika Jürß von der TG Unterliederbach mit 41,09 m den zweiten Platz. Die Platzierung ist gut, doch ähnlich wie vor einer Woche fehlt bei Anika Jürß noch ein wenig die Konstanz im Ring. So war die Weite von 41,09 Metern doch der einzige gültige Versuch an diesem Tag.

Eine starke Leistung lieferte Jana Marie Lowka (TSG Marxheim) im Speerwerfen der B-Jugend ab. Sie gewann mit 38,33 m sicher vor Stephanie Schlenz (DJK SG Concordia Freigericht-Neuss/35,38 m). Es war eine klare Angelegenheit für die Marxheimerin, denn auch zwei weitere Würfe in ihrer Serie hätten zum Sieg bei den Hessenmeisterschaften gereicht. Zudem tütete Lowka ganz sicher die A-Norm (36,00 m) für die hessischen Titelkämpfe im Sommer ein.

(jp)

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