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Er wird dem FC Eddersheim länger fehlen: Anil Mus erlitt eine Bänderverletzung und fällt aus.

FC Eddersheim

Leopold sieht gute Chancen für sein Team

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Das kann sich sehen lassen: Der FC Eddersheim steht derzeit in der Fußball-Hessenliga auf dem fünften Rang.

Am Mittwoch (19.30 Uhr) steht für den Aufsteiger an der Staustufe nun das schon fünfte Heimspiel an. „Da möchten wir natürlich unseren dritten Sieg auf eigenem Gelände feiern. Die Mannschaft wird alles dafür tun“, äußert sich Rouven Leopold optimistisch.

Der Eddersheimer Trainer gibt allerdings zu bedenken, dass „dies eine schwierige Aufgabe wird. Da wird es wohl wieder auf Kleinigkeiten ankommen, die können alles entscheiden“. Mit RW Hadamar kommt eine Mannschaft, die in den ersten fünf Begegnungen gewisse Anlaufschwierigkeiten hatte. Viele Verletzungen schwächten das Team, doch zuletzt wurde personell nachgelegt. Mit Yves Böttler (Hessen Dreieich) wurde ein Stürmer geholt, mit Florian Kröner (SF Eisbachtal) ein Stabilisator für das Mittelfeld sowie noch drei weitere Perspektivspieler. Der Erfolg stellte sich mit dem Sieg in Ginsheim gleich ein. „Ich habe mir das angesehen und war vor allem von der Offensive beeindruckt. Böttler erzielte drei Tore, Jann Bangert und Jonas Herdering waren die treibenden Kräfte. Aber in der Defensive wirkten sie anfällig, das sollten wir nutzen“, begründet Leopold seine Hoffnungen auf einen weiteren Dreier. Laut seiner Einschätzung wird „Hadamar jedoch am Ende der Saison wieder im vorderen Mittelfeld landen“.

Mit Anil Mus, der wegen einer Bänderverletzung bis zu drei Monate ausfallen könnte, wird bei den Eddersheimern ein Führungsspieler ebenso fehlen wie mit Marco Silveira nach seinem Nasenbeinbruch ein zweiter Innenverteidiger. Für diese Position steht allerdings Nicolai König wieder zur Verfügung, er wird neben Umut Polat wohl auflaufen. Ansonsten kann der Trainer bis auf den weiterhin verletzten Niklas Rottenau auf alle Stammspieler bauen.

Die beiden von Bayern Alzenau gekommenen Flügelspieler Christopher Krause und Anthony Wade haben ihre Eingewöhnungszeit überwunden, hinter diesen beiden konnten Deniz Topcu und Hendrik Dechert zuletzt für zusätzlichen Druck nach vorne sorgen. Wenn dann wieder Torjäger Turgay Akbulut zuschlagen kann, werden die Zuschauer – auch wegen der Offensivstärke der Gäste – sicher eine unterhaltsame Begegnung auf dem Sportgelände an der Staustufe erleben.

(kbe)

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