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Leopold vermisst den letzten Biss

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Von: Christian Neubauer

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Der 1. FC Eschborn musste sich in der Fußball-Hessenliga bei den Sportfreunden Seligenstadt mit 1:2 (0:0) geschlagen geben.

Die Mannschaft des neuen Trainers Rouven Leopold musste erstmals unter dessen Regie einen Rückschlag hinnehmen. Nach drei Pflichtspielsiegen – zwei Mal in der Liga und ein Mal im Kreispokal – setzte es in Seligenstadt wieder eine Niederlage.

„Es war nicht unser Tag. Die Tagesform war nicht da“, berichtete Rouven Leopold. Gerade in der Offensive, die in dieser Saison mit Alexander Scholz, Lukas Ehlert und Anthony Wade bislang das Prunkstück war, kam der 1. FC Eschborn in Seligenstadt überhaupt nicht zur Entfaltung. „Wir waren allgemein zu weit weg von den Gegenspielern, die Spitzigkeit hat gefehlt“, kritisierte Leopold.

Die Partie sei „sehr zerfahren“ gewesen, sah der neue Eschborner Cheftrainer ein Hessenligaspiel mit nur wenigen Höhepunkten. In der ersten Halbzeit ergab sich eine Chance für Alexander Scholz nach der Vorarbeit von Kristijan Bejic. Der an diesem Tag glücklose Stürmer zielte aber knapp am Tor vorbei (27.). Auch von Seligenstadt kam nicht viel. „Sie waren aber aggressiver und wacher“, sah der Eschborner Trainer Vorteile für die Gastgeber.

Auch die Führung acht Minuten nach dem Wiederbeginn wirkte sich nicht positiv aus. Felix Metzler blockte Seligenstadts Torwart Wroblewski, als dieser gerade einen weiten Pass schlagen wollte. Der Ball trudelte an den Pfosten, und Metzler grätschte die Kugel schließlich mit vollem Einsatz über die Linie (53.). Nur sechs Minuten später kamen die Gastgeber aber schon zum Ausgleich. McCrary köpfte eine Hereingabe von Hofmann zum 1:1 ein (59.). Ein unnötiges Foul von Metzler ging dem Siegtreffer der Sportfreunde Seligenstadt schließlich voraus. Den Kopfball nach der Freistoß-Hereingabe konnte Torwart Alexander Loch noch parieren, doch dann drosch Stefani den Ball aus acht Metern zur Entscheidung ins Netz (77.).

In der Schlussphase setzte Eschborn alles auf eine Karte und drängte auf den Ausgleich. Leopold stellte von Vierer- auf Dreierkette um und versuchte es nun mit vier Angreifern. Eine nennenswerte Chance zum 2:2 ergab sich aber für die Gäste nicht mehr.

Diese Niederlage gelte es nun schnell abzuhaken, meinte Rouven Leopold: „Wichtig ist, dass wir uns jetzt nicht verrückt machen lassen. Die letzten drei Wochen waren ja nicht so schlecht.“ Der Sieg für Seligenstadt gehe letztlich in Ordnung. Mit etwas Glück wäre ein Punkt für sein Team möglich gewesen.

Doch schon am kommenden Freitagabend können es die Eschborner besser machen. Dann kommt Viktoria Griesheim auf die Heinrich-Graf-Sportanlage.

(cn)

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