2. Hallenhockey-Bundesliga Süd

LHC-Hallenhockey-Zauber

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Der Limburger Hockey-Club hat die Meisterschaftsrunde der 2. Hallenhockey-Bundesliga Süd dank eines 6:5-Erfolges über den bisher ungeschlagenen Meister und Erstliga-Aufsteiger Stuttgarter Kickers mit dem zweiten Rang beendet.

Trotz eines abschließenden 7:5-Sieges über die HG Nürnberg musste der Dürkheimer HC aus der 2. Hallenhockey-Bundesliga Süd absteigen.

Limburger HC – Stuttgarter Kickers 6:5 (4:0). Der Limburger HC begann furios. Schnell wurden Gedanken wach an das Spiel vom Vorwochenende, als die Limburger in Nürnberg 4:0 geführt und noch 5:11 verloren hatten. Kai Tomas eröffnete nach zwei Minuten den Torreigen gegen noch indisponierte Schwaben, die vor dem Anpfiff klar und deutlich erklärt hatten, dass sie die Saison ungeschlagen abschließen wollten. Als jedoch Laurens Meurer nach 23 Minuten das Ergebnis auf 3:0 geschraubt hatte und Thomas Peters (28.) zum Halbzeitstand nachlegte, schien der souveräne Meister im Limburger Torhagel unterzugehen.

Wohl kaum einer hatte in der Folge noch solch einen dramatischen Spielverlauf in der Hadamarer Sporthalle erwartet. Zunächst zog der LHC dank eines Tores von Moritz Eder auf 5:0 davon, ehe die Stuttgarter endgültig die Füße von der Bremse nahmen und der Meisterrolle gerecht werden wollten. Als es elf Minuten vor Spielende plötzlich nur noch 5:4 stand, schien es nur noch eine Frage der Zeit, wann die Schwaben eine Wende herbeiführen würden. Kai Tomas war in der 54. Minute jedoch hellwach und brachte die Hessen noch einmal mit einer Zwei-Tore-Führung in Sicherheit. Der LHC steckte abschließend den letzten Anschlusstreffer der Kickers ebenso gut weg wie die „wütende“ Schlussoffensive.

Limburg: David Schneider, Koch, Collée, Max Müller, Meurer, Eder, Cedric Schmitt, Lukas Schmitt, Peters, Klausnitzer, Tomas, Jonas – SR: Lubrich (Ludwigshafen), Riemann (Hamburg) – Tore: 1:0 Kai Tomas (2.), 2:0 Laurens Meurer (8.), 3:0 Laurens Meurer (23.), 4:0 Thomas Peters (28.), 5:0 Moritz Eder (36.), 5:1 Thienissen (41.), 5:2 Keller (41.), 5:3 Groos (45.), 5:4 Boomes (49.), 6:4 Kai Tomas (54.), 6:5 Groos (56.).

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