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Lilly Schultz und Aryan Saleh gewinnen souverän

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Von: Alexander Wolf

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Er hatte auf der Rosenhöhe überhaupt keine Probleme: Aryan Saleh vom TC Schwalbach gewann den Hessenmeistertitel völlig ungefährdet. FOTO: hikmet temizer
Er hatte auf der Rosenhöhe überhaupt keine Probleme: Aryan Saleh vom TC Schwalbach gewann den Hessenmeistertitel völlig ungefährdet. © Hikmet Temizer

Die Hessenmeister bleiben auf der Rosenhöhe ohne Satzverlust - Annik Freund stürmt ins Finale

Main-Taunus -Fast komplett in Schwalbacher Hand waren die Tennis-Hessenmeisterschaften der Junioren auf der Offenbacher Rosenhöhe.

Die Talente vom Erlenborn drückten den Hallenmeisterschaften ihre Stempel auf und feierten Siege und Titel. In der höchsten Altersklasse triumphierte mit Lilly Schultz und Aryan Saleh sogar ein Schwalbacher Duo. "Lilly und Aryan sind unsere Aushängeschilder", stellte Abdi Saleh klar, "sie stehen weit über den anderen Spielern. Trotzdem ist es nicht leicht, mit dem Druck immer seine Leistung zu bringen. Das haben sie gut geschafft."

Der Cheftrainer des TC Schwalbach war aber nicht nur auf seinen Sohn Aryan und auf Lilly Schultz, sondern auf alle seine Talente stolz. Nachdem die hessische Indoormeisterschaft 2021 abgesagt worden war, trat die 17-jährige Schultz bei den U18-Juniorinnen als Titelverteidigerin an. Vor zwei Jahren hatte sie die Konkurrenz als damals 15-Jährige mit einer Wildcard gewonnen. Nun zeigte die als Nummer eins gesetzte Schwalbacherin ihre starke Entwicklung und die frühe Topform im neuen Jahr. Nach ihrem Freilos im Achtelfinale ließ sie Lisa Krupkat aus Hausen im Viertelfinale keine Chance - 6:1, 6:0. In der Vorschlussrunde kam es dann zum Schwalbacher Duell mit Neele Riebell. Obwohl sie in der Hessenliga-Damen-Saison 2021 mit Schultz zusammen in der Mannschaft gespielt hatte, gab es auch für Riebell nichts zu holen. Mit einem ungefährdeten 6:1, 6:2 zog Schultz ins Finale ein. Dort traf sie auf die Nummer zwei der Setzliste und eine alte Bekannte, Nikol Mircheva. Gegen die gleichaltrige Spielerin vom TC RW Gießen hatte Schultz schon viele Juniorinnen-Finals gespielt und wusste genau, wie sie das Match in die Hand nehmen muss. "Sie hat eigentlich immer geführt und am Ende verdient gewonnen", beschrieb Saleh das 6:4, 6:3.

Auch der Trainer-Sohn Aryan ging als Nummer eins in die U18-Konkurrenz und marschierte nach einem Freilos gegen Kenneth Noah Nies (6:1, 6:4) und Niklas Rübenach (6:1, 7:5) ohne Satzverlust ins Finale. Dort wartete mit Kiano Litz der zweitbeste U18-Junior des Bundeslandes auf den Schwalbacher. "Die Spielart von Kiano liegt Aryan", erklärte der Trainer-Vater den 6:1, 6:1 seines Schützlings. Während der junge Saleh konstant wie ein Uhrwerk spielte, ging sein Gegner zu viel Risiko ein und machte zahlreiche Fehler. So standen am Ende Schultz und Saleh mit den Hessenmeisterschafts-Trophäen zusammen.

Der ganz große Wurf blieb Annik Freund in der weiblichen U16-Konkurrenz verwehrt, zufrieden konnte die Schwalbacherin aber dennoch sein. Gegen Mara Beyerle hatte sie das Endspiel zwar mit 3:6, 3:6 verloren, die drei Siege gegen Lina Vor (6:1, 6:1), Juli Bäck (7:5, 3:6, 6:1) und Amira Keil (6:0, 6:3) waren zuvor aber aller Ehren wert.

Zwei erste und ein zweiter Platz wurden für den TC Schwalbach mit den Viertelfinal-Teilnahmen von Laura von Bremer in der U14- und Isabel Hahn in der U16-Konkurrenz ergänzt. Von Bremer schied nach einer Dreisatz-Niederlage gegen die Nummer zwei des Turniers, Anastasija Majic aus, und Isabel Hahn scheiterte ebenfalls in drei Sätzen an der späteren Siegerin und Freund-Bezwingerin Beyerle aus Steinbach. Ebenfalls aus dem Main-Taunus-Kreis erfolgreich im Einsatz war Philipp Schuster. In der männlichen U16-Konkurrenz erreichte der Spieler des TC BW Bad Soden immerhin auch die Runde der besten Acht. awo

Das nächste Talent auf dem Weg nach oben: Die Schwalbacherin Annik Freund wurde in der Altersklasse U16 erst im Finale gestoppt. FOTO: hikmet temizer
Das nächste Talent auf dem Weg nach oben: Die Schwalbacherin Annik Freund wurde in der Altersklasse U16 erst im Finale gestoppt. © Hikmet Temizer

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