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Der Limburger Max Mattil (links) sucht einen Weg durch die Bensheimer Zone.

2. Basketball-Regionalliga Südwest-Nord

Limburg belohnt sich mit der Tabellenführung

Die Baskets Limburg haben es tatsächlich geschafft, den VfL Bensheim zu bezwingen. Der verdiente Lohn dafür ist die Tabellenführung der 2. Basketball-Regionalliga Südwest-Nord vor der Mannschaft aus Lich.

Nach dem 81:76 (44:34)-Sieg der Baskets Limburg gegen den VfL Bensheim steht am nächsten Wochenende für das Team von Danny Stallbohn erneut ein Spitzenduell an – diesmal in Lich. Es war ein richtiges Basketball-Spektakel in der Tilemannschule, das trotz einer fast durchgängigen Führung für Limburg bis zur letzten Sekunde spannend blieb. Und das, obwohl die Domstädter durch die Disqualifikation von Julius Zurna im dritten Viertel entscheidend geschwächt schienen.

Doch da zeigte die Mannschaft den Teamgeist, der sie gerade in dieser Saison auszeichnet. Alle Spieler erhöhten noch einmal ihren Einsatz. Ein gutes Beispiel dafür war Max Mattil, der in der Schlussminute auf dem Weg zum Korb nur mit einem Foul aufzuhalten war und die fälligen zwei Freiwürfe sicher verwandelte. Begonnen hatten die Baskets sehr druckvoll. Nach dem von Mantas Bernatavicius gewonnenen Tip-Off brachte Matt Ross den Ball umgehend im Korb unter – und der Amerikaner brachte das Kunststück fertig, im ersten Viertel auch noch fünf Drei-Punkte-Treffer zu erzielen. So stand es nach zehn Minuten 24:19. 

Weil Bensheim den Limburger Topscorer in Manndeckung nahm, sprangen seine Mitspieler in die Bresche: Julius Zurna mit zwei Dreiern und Mantas Bernatavicus mit wiederholten Rebound-Erfolgen. Zur Halbzeit führten die Baskets mit zehn Punkten. Und auch danach hielt die Limburger Überlegenheit an: Als es nach zwei Minuten gar 51:36 stand, deutete alles auf einen klaren Erfolg hin. Doch dann begann die starke Phase des VfL, der zum Ende des dritten Viertel bis auf zwei Punkte herangekommen waren. Dramatik pur im Schlussviertel, in dem Bensheim umgehend den Ausgleich zum 62:62 erzielte. Justin Stallbohm & Co. kamen zurück: Zwei Dreier von ihm und einer von Kaan Kus brachten die nötigen Punkte zum Sieg. 

Limburg: Mantas Bernatavicius 10, Berkant Campinar, João Batista da Silva Eduardo, Jan Greff, Daniel Hahn, Kaan Kus 3 (1), Maximilian Mattil 6, Anton Reusch, Matthew William Ross 33 (5), Justin Philip Stallbohm 16 (3), Julius Zurna 13 (3).

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