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Strafecke für den Rüsselsheimer RK ? die Limburger samt Torwart sind machtlos.

2. Hallenhockey-Bundesliga Süd

Limburger HC bejubelt Klassenerhalt

Mit dem 8:4 (2:3)-Erfolg im Derby über den RK Rüsselsheim hat der Limburger HC den Klassenerhalt in der 2. Hallenhockey-Bundesliga Süd gesichert.

Mit dem 8:4 (2:3)-Erfolg im Derby über den RK Rüsselsheim hat der Limburger HC den Klassenerhalt in der 2. Hallenhockey-Bundesliga Süd gesichert.

Dabei sah hatte es lange nicht gut ausgesehen für die Hausherren. Nach der 1:0-Führung durch einen Siebenmeter von Laurens Meurer glich der RRK postwendend per Strafecke zum 1:1 aus und ging sogar Mitte der ersten Halbzeit durch einen Konter mit 1:2 in Führung. Zwar glich Benedikt Faustmann kurz vor Ende der ersten Halbzeit mit einem Eckentor zum 2:2 aus, doch mit der Schlusssirene brachte sich Rüsselsheim vor der Halbzeit noch mit 2:3 in Führung. Der Limburger Anhang unter den 250 Zuschauern wurde auf eine harte Geduldsprobe gestellt, als der RRK nach 39 Minuten auf 2:4 erhöhte und der glänzend aufgelegte LHC-Keeper David Schneider sein Team mit einer Glanzparade im Spiel hielt. „Wir waren einfach zu langsam im Aufbau, und Rüsselsheim hat das defensiv gut gemacht“, erklärte sich Limburgs Coach Marcus Gutz den Spielstand bis dahin. Dann endlich kamen die Domstädter auf Touren und fanden die Lücken im dichten RRK-Abwehrverbund. Das 3:4 (44.) markierte Julien Collée, nur drei Minuten später machte Max Müller den Ausgleich.

Das schönste Tor des Spiels brachte den LHC dann auf die Siegerstraße: Jannis Collée markierte (52.) das 5:4 von der Grundlinie. Die Opel-Städter mussten unbedingt punkten, wollten sie ihr Abstiegsendspiel am letzten Spieltag in Darmstadt vermeiden. Sie nahmen ihren Torwart raus und setzten alles auf Offensive. Doch nun war der LHC in seinem Element und konterte die Rüsselsheimer durch Julien Collée und Laurens Meurer noch dreimal aus.

Limburg: Laurens Meurer (3 Tore), Julien Collée (2), Jannis Collée, Benedikt Faustmann, Maximilian Müller – Rüsselsheim: Niklas Isselhard (2), Nils Büttner, Finley Schwarz – SR: R. Müller/Reimann.

(sum)

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