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2. Hallenhockey-Bundesliga Süd

Limburger HC droht nun Abstiegskampf

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Für den Limburger HC gab es zum Hinrundenende und Rückrundenanfang eine Niederlage.

Mit sechs Punkten steht die Mannschaft von LHC-Trainer Marcus Gutz auf dem vierten Tabellenplatz. Da der bislang sieglose TEC Darmstadt in Rüsselsheim 5:4 gewann, spielen die Limburger bei noch ausstehenden vier Heimspielen im Januar um den Klassenerhalt. Der HC Ludwigsburg führt weiter die Tabelle an.

HC Ludwigsburg – Limburger HC 8:5 (5:3). Das Team von Trainer Marcus Gutz forderte den Tabellenführer so richtig, so dass die Freude beim Sieger nach dem Schlusspfiff entsprechend ausgelassen war. „Limburg stand gut in der Defensive und hat gute Konter gezeigt“, lobte Ludwigsburgs Trainer Daniel Weißer den Auftritt der Gäste, die bis zum 3:3 ein gleichwertiger Gegner waren. Erst als die Hausherren zum Ende der ersten Halbzeit noch einmal das Tempo anzogen, blieben die Limburger eine Antwort schuldig. So zog Ludwigsburg zum 5:3-Halbzeitstand und danach bis zum 7:3 (36.) davon. Es war die Zeitspannne, in der die Hessen auch in Rüsselsheim und Frankenthal ihre Spiele verloren. Zwischenzeitlich boten sich Maximilian Müller, Lukas Schmitt und Laurens Meurer gute Chancen zum erneuten Ausgleich, die Abwehr des Erstliga-Absteigers stand jedoch gut. Herausragender Limburger Akteur war einmal mehr Maximilian Müller, der beim LHC nicht nur Akzente setzte, sondern auch vier Tore erzielte. Beim Stand von 7:4 ersetzte LHC-Trainer Marcus Gutz Torwart Niklas Müller durch einen sechsten Feldspieler. Die Ausbeute dieses Versuchs war ein aus Limburger Sicht eher unbefriedigendes 1:1. Der LHC hatte die Partie zwar verloren, die Akteure verließen die Sporthalle jedoch zu Recht erhobenen Hauptes.

Limburg: Niklas Müller, Koch, Böckling, Jannis Collee, Julien Collee, Polk, Meurer, Max Müller, Lukas Schmitt, Lars Schmitt, Moritz Müller – SR: Heisig (Mannheim), Papiest (Nürnberg) – Tore: 1:0 Arne Huber (3.), 1:1 Max Müller (5.), 2:1 Arne Huber (9.), 2:2 Max Müller (12.), 3:2 Arne Huber (16.), 3:3 Dominic Böckling (19.), 4:3 Raphael Schmidt (24.), 5:3 Mathias Schurig (27.), 6:3 Daniel Hänel (32.), 7:3 Jonas Fischer (36.), 7:4 Max Müller (40.), 8:4 Raphael Schmidt (50.), 8:5 Lukas Schmitt (55.) – Zuschauer: 400.

HG Nürnberg – Limburger HC 11:7 (8:2). Teamgeist, Engagement, bedingungsloser Einsatz, geschweige denn Hunger nach Toren: Bei den Spielern des Limburger HC hat im Gegensatz zum Vortag in Ludwigsburg in den ersten 30 Minuten nichts gestimmt. Es sah so aus, als würde der LHC nach 15 Minuten das Hockeyspielen einstellen, während der Gegner mit viel Leichtigkeit im Zweiminutentakt unaufhörlich davonzog und aus einem 1:2-Rückstand einen 8:2-Vorsprung kreierte. Über zwölf Minuten waren auch die Hessen so etwas wie ein gleichwertiger Gegner. Laurens Meurer hatte nach zwei Minuten die Limburger in Führung geschossen und Maximilian Müller den Ausgleich mit dem 1:2 erwidert. Was dann kam, erinnerte an die klägliche Partie in Frankenthal. Wie ein taumelnder Boxer sahen die Gäste zu, wie sich die keineswegs überragenden Franken ihren Event-Palast im Hanstreich eroberten. Das Spiel war beim Stande von 8:2 praktisch schon zur Halbzeit entschieden. Umso erstaunlicher war es, dass sich der LHC gegen die drohende Niederlage im zweiten Abschnitt noch einmal mit Macht stemmte. Zwischenzeitlich sah es sogar recht gut aus, doch mehr als ein 5:3 für den LHC in der zweiten Halbzeit war nicht drin. Ein schwacher Trost für die niedergeschlagenen Gäste, die durch eine couragierte Spielweise in den letzten 20 Minuten ein Debakel verhinderten.

Limburg: Niklas Müller, Koch, Böckling, Jannis Collee, Julien Collee, Polk, Meurer, Max Müller, Lukas Schmitt, Lars Schmitt, Moritz Müller, Lennard Schmitt – SR: Laßmann (Heidelberg), Rissel (München) – Tore: 0:1 Meurer (2.), 1:1 Thomas Mengin (6.), 1:2 Max Müller (12.), 2:2 Erik Kleinlein (15.), 3:2 Julian Wuttke (18.), 4:2 Kai Kokolakis (19.), 5:2 Mirco Wolf (21.), 6:2 Mengin (24.), 7:2 Wolf (26.), 8:2 Wolf (28.), 8:3 Max Müller (41.), 8:4 Max Müller (45.), 9:4 Wolf (47.), 9:5 Meurer (49.), 9:6 Julien Collee (51.), 10:6 Cedric Nagl (54.), 10:7 Lukas Schmitt (57.), 11:7 Wuttke (57.) – Zuschauer: 400.

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