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Eishockey

Löwen-U20 entscheidet zumindest ein Duell in Essen für sich

Das U20-Team der Löwen hat mit dem Erfolg gegen Essen den dritten Sieg in der DNL eingefahren.

Die U20 der Eishockey-Löwen Frankfurt ist in der Division III der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) zwar nach wie vor Tabellenletzter, aber dank des Sieges gegen die Moskitos Essen nun immerhin mit Anschluss zu den davor postierten hessischen Konkurrenten aus Kassel und Bad Nauheim.

Gleich zweimal binnen 20 Stunden mussten die Frankfurter in Essen aufs Eis. Im ersten Aufeinandertreffen stachen die Moskitos zu. Der 2:9-Pleite folgte aber tags darauf ein 4:1-Sieg der Löwen.

Das erste Duell stand unter ungünstigen Bedingungen. Wegen eines Staus auf der Autobahn trafen die Frankfurter erst 35 Minuten vor dem Eröffnungsbully in der Eissporthalle am Westbahnhof ein. Das erklärt die Unkonzentriertheit in den ersten Minuten – die schwache Abwehrarbeit während des gesamten Spiels jedoch nicht. Niko Lehtonen und Max Weber erzielten die Treffer der deutlich unterlegenen Löwen.

Die Nachtruhe wirkte aber anscheinend Wunder. Denn am nächsten Tag präsentierte sich auf dem Eis eine ganz andere Frankfurter Mannschaft. Hellwach von Beginn an, gingen die Gäste nach nur 23 Sekunden in Führung. Mit schnellen Pässen aus dem eigenen Drittel lief der Puck von Ruben Weitzer über Lehtonen zu Frederik Stehl, der mit einem fulminanten Schuss in den linken Winkel vollendete. Und Liga-Topscorer Lehtonen legt noch zwei Treffer nach.

Lehtonens „Dreierpack“

Im zweiten Drittel drehten die Essener auf, die Partie wurde nun lebhafter. Für eine Beruhigung sorgte dann der dritte Treffer von Lehtonen, der kurz vor der zweiten Sirene einen Abpraller verwertete. Es war bereits der dritte „Dreierpack“ des 18-Jährigen. Im Schlussdrittel ließ der überragende Schlussmann Jascha Strobel nur einen Gegentreffer zu, der dritte Saisonsieg war somit perfekt.

Die in der Regionalliga West spielende U17 kennt hingegen für diese Saison nur ein Ziel: Die Meisterschaft und den Aufstieg in die DNL III. Dass sie noch nicht die Tabellenspitze einnehmen, ist auf die weniger absolvierten Spiele zurückzuführen. Während die Konkurrenten bereits vier Begegnungen hinter sich haben, war das 8:4 (1:1, 2:2, 5:1) der Frankfurter gegen die Moskitos Essen erst ihr zweites Spiel.

Lange Zeit verlief das Spiel ausgeglichen. Zweimal Lukas Giebner sowie Justus Glatzel sorgten zwar für einen Vorsprung, den aber Joey Petrozza, der Sohn des früheren Essener Profis, bis zur zweiten Sirene praktisch im Alleingang egalisierte.

Aber im Schlussdrittel zogen die Schützlinge von Trainer Bob Kratochvil das Tempo an. Zweimal Leon Werner sowie Jonathan Lorei, Glatzel und Giebner sorgten für einen am Ende deutlichen Sieg. Löwen-Torhüterin Felicitas Gaigl musste sich nur noch einmal Tim Brouka beugen. Am Sonntag (11.30 Uhr) kommt die 1b des Iserlohner EC nach Frankfurt.

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