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Die Schiedsrichter aus dem Rhein-Lahn-Kreis freuen sich über Nachwuchs.

Schiedsrichter

Mailen, ausbilden lassen -und ab an die Pfeife

Reges Treiben herrschte in der Sporthalle am Katzenelnbogener Schulzentrum. Rund 180 Jungs und Mädchen tobten durch die Halle und jagten dem runden Leder nach.

Reges Treiben herrschte in der Sporthalle am Katzenelnbogener Schulzentrum. Rund 180 Jungs und Mädchen tobten durch die Halle und jagten dem runden Leder nach. Zum zweiten Mal in Folge organisierte der Förderverein der Schiedsrichtervereinigung Rhein-Lahn das Kreisturnier der Bambini-Kicker im Rhein-Lahn-Kreis. Rund 20 Schiedsrichter waren vor Ort und schauten neben der ordnungsgemäßen Durchführung des Turniers auch darauf, mit Eltern ins Gespräch zu kommen und sie auf den Nachwuchsmangel an der Pfeife hinzuweisen. Nicht nur der Rhein-Lahn-Kreis ist betroffen – landesweit geht die Zahl der ehrenamtlichen Schiedsrichter spürbar zurück, eine erhebliche Zahl an Jugend- sowie Seniorenspielen kann nicht mehr durch ausgebildete Schiedsrichter geleitet werden.

Organisator Patrick Heim sprach von einem vollen Erfolg, nicht nur für die Kleinen, sondern auch für die Schiedsrichtervereinigung: „Die Einnahmen aus dem Essensverkauf kommen der Förderung der Schiedsrichter im Kreis zugute. In wenigen Jahren profitieren schon die Kleinsten in der E-Jugend.“ Das Tolle an der Schiedsrichterei: Jeder ab zwölf Jahren kann mitmachen. Nachwuchsreferent Sören Müller wartet auf Anfragen per E-Mail an: ksv-rhein-lahn@gmx.de. Innerhalb weniger Wochen steht man unter Anleitung eines erfahrenen Referees selbst auf dem Platz.

(red)

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