HSG Maintal will sich gegen Reinheim „teuer verkaufen“

Für die Handballer der HSG Maintal beginnt in der Landesliga Süd die Rückrunde. Und doch scheint der Abstieg für den Tabellenletzten nach dem großen personellen Umbruch in der Winterpause bereits besiegelt.

Für die Handballer der HSG Maintal beginnt in der Landesliga Süd die Rückrunde. Und doch scheint der Abstieg für den Tabellenletzten nach dem großen personellen Umbruch in der Winterpause bereits besiegelt. Sicher, bei drei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer ist für die HSG rechnerisch noch alles drin. Aber ein Blick auf den Kader genügt, um von einem aussichtslosen Unterfangen der fast nur noch aus A-Jugendlichen bestehenden Mannschaft zu sprechen. Natürlich ist der sportliche Absturz der erst aufgestiegenen Maintaler durch die Entlassung von Ex-Trainer Mike Fuhrig und die dadurch ausgelöste Abwanderungswelle des bisherigen Landesliga-Teams hausgemacht. Doch die Verantwortlichen haben sich für diesen dornigen Weg entschieden und wollen in Zukunft verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzen.

In der Vorwoche hatte die junge Truppe in Glattbach (22:35) ihren ersten Auftritt und schlug sich nach den Worten ihres neuen Trainers Sasa Kresovic „super“. Eine deutliche Niederlage dürfte wohl auch am Samstag (19.30 Uhr) gegen den TV Reinheim nicht zu vermeiden sein. „Wir wollen schauen, was geht und uns so teuer wie möglich verkaufen“, sagt Kresovic.

(rm)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare