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Hoffnungsträger aus den eigenen Reihen: Mario Sporer (Mitte) wurde in den Spielen vor der Winterpause bei der Spvgg. Griesheim schmerzlich vermisst. Nun soll der torgefährliche Stürmer wieder ins Geschehen eingreifen und ?knipsen?.

Fußball-Gruppenliga

Die Mammutaufgabe

Die Spvgg. Griesheim geht als Tabellenschlusslicht in den zweiten Saisonabschnitt. Das soll auf Dauer natürlich nicht so bleiben.

„Wir sind uns bewusst, um was es geht, es ist eine Mammutaufgabe“, sagt Christian Kossack, der Vereinschef der Spvgg. Griesheim. „Trotz zwölf Punkten Rückstand zum ersten sicheren Nichtabstiegsplatz wollen wir alles probieren, um doch noch den Klassenerhalt zu schaffen.“ Am 25. Februar kommt es in der Gruppenliga Frankfurt West für die Griesheimer Fußballer dann auch gleich zur Nagelprobe bei der TSG Nieder-Erlenbach, die auch noch auf einem möglichen Abstiegsrang steht.

Kossack bringt es auf den Punkt: „Wir müssen aus den ersten drei Begegnungen sechs oder besser sieben Punkte holen. Wenn wir das nicht schaffen, wird es nichts mit dem Klassenerhalt, da bin ich sicher. Dann hätten wir es auch nicht verdient. Aber mit der Kreisoberliga gebe ich mich nicht zufrieden, denn ein Abstieg kann für den Verein existenzbedrohend sein.“

Als ersten Winterneuzugang kann Kossack die Rückkehr von Defensivspieler Robert Scheithauer vermelden, der zuletzt beim FC Kalbach am Ball war. „Mit ihm bekommt unsere Abwehr mehr Halt“, ist sich der langjährige Griesheimer Stürmer und Vereinsfunktionär sicher. „Mit sechs weiteren Fußballern für die Offensive und die Außenbahnen bin ich in Gesprächen“, erzählt er und fügt noch hinzu: „Da geht es jetzt nur noch um die Ablösesummen.“ Große Hoffnung setzt Kossack auch auf den zuletzt häufig verletzten Mario Sporer: „Er war in der vergangenen Runde unser erfolgreichster Torschütze und ist der Knipser, der uns vom Tabellenende wegschießen kann. Er soll zum Trainingsbeginn am 18. Januar auch wieder mit dabei sein.“

Zudem wird Kossack dann bis auf weiteres auch wieder ins Trainingsgeschäft einsteigen, um Coach Herbert Leus zu unterstützen. Den letzten Schliff für den Abstiegskampf soll sich die Mannschaft dann beim eigenen Wintercup holen, der vom 14. bis 18. Februar auf dem Kunstrasenplatz an der Eichenstraße stattfindet. Wegen zahlreicher Nachholspiele in verschiedenen Ligen gibt es diesmal allerdings nur in einer Vierergruppe mit dem Titelverteidiger SV Niedernhausen, Germania Weilbach (beide Gruppenliga Wiesbaden) sowie der Spvgg. Fechenheim, Spitzeneiter der Kreisoberliga Frankfurt.

Sollte der Abstieg nicht abgewendet werden können, hat Kossack schon klare Vorstellungen: „Dann brauchen wir Typen, mit denen wir umgehend den Wiederaufstieg schaffen können.“ Dass die Mannschaft noch einmal an die Nichtabstiegsränge herankommt, hält den Trainer Leus durchaus noch für möglich: „Wir wollen wieder an den Monat August anknüpfen, als der Kader komplett war und wir ansprechende Leistungen gezeigt haben. Dann schauen wir mal, was noch möglich ist.“

(ehr)

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