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Rassiger Zweikampf zwischen Luca Knodt (SKV Mörfelden III, li.) und Noa Ibsen (Bröndby IF).

Jugendfußball

So manchen Star von morgen bestaunt

Beim 1. FC Nürnberg kommen sie derzeit aus dem Jubeln nicht heraus. Nicht nur die Rückkehr ihrer Profimannschaft in die 1. Bundesliga dürfen die Franken bejubeln – auch in Mörfelden trumpft der „Club (nachwuchs)“ groß auf.

Das sechste internationale Jugendfußballturnier für die U12-Junioren um den Quipe-Cup der SKV Mörfelden war einmal mehr eine außergewöhnliche Veranstaltung. Mit einem 1:0-Erfolg über den Nachwuchs des Karlsruher SC sicherte sich der 1. FC Nürnberg den Turniererfolg. Die Franken hatten als einziges Team alle zwölf Spiele gewinnen können. „Insgesamt kamen die vielen Zuschauer an beiden Turniertagen voll auf ihre Kosten und konnten zahlreiche junge Talente bei ihrem temporeichen, trickreichen und kombinationssicheren Spiel bestaunen“, zeigte sich Andreas Höpp vom Organisationsteam der SKV Mörfelden begeistert.

In Zusammenarbeit mit der Agentur PT Sports um Geschäftsführer Andreas Saur war es der SKV gelungen, ein tolles Teilnehmerfeld mit zahlreichen ausländischen Teams sowie Nachwuchsleistungszentren Deutschlands zu präsentieren. Unterm Strich schnürten sich Mannschaften aus elf verschiedeen Nationen die Schuhe.

Noch wichtiger als das sportliche Abschneiden sind Mörfeldens Jugendleiter Marcus Schulmeyer, der seit einigen Monaten auch Abteilungsleiter der Fußball-Abteilung ist, allerdings die Freundschaften, die zwischen Klubs und Spielern entstehen.

Mit rund 80 Helfer/inne/n aus dem eigenen Klub waren an beiden Tagen viele Personen nötig, um das Turnier zu stemmen. Das Event wurde am Auftakttag zunächst auf drei Sportplätzen (und auf sechs Spielfeldern) ausgespielt, ehe tags darauf dann auch noch das Sportgelände des SC Kickers Mörfelden dazukam, so dass der Ball dann auf insgesamt acht Spielfeldern rollte.

Die drei Mannschaften von Gastgeber SKV konnten im Gegensatz zu den zurückliegenden Jahren sportlich nicht überzeugen, blieben in der Vorrunde allesamt ohne Sieg und erreichten lediglich die Trostrunde. Bestes Kreisteam war in diesem Jahr RW Walldorf, das die Silberrunde erreichte und am Ende den 36. Rang belegte.

Bekannte Namen gab es allenthalben zu bestaunen. Während die KIA Football Academy aus dem Iran um den ehemaligen Bundesliga-Profi Mehdi Mahdavikia (Hamburger SV, Eintracht Frankfurt) den zwölften Rang erreichte, musste sich das Team Hussars United Chicago mit dem früheren Mörfelder Jugendspieler Patrick Höpp mit Rang 48 zufrieden geben.

Für den einstigen Jugendspieler des VfB Stuttgart und SV Darmstadt 98 war es dennoch ein erfolgreiches Wochenende: „Unsere Spieler haben hier viel gelernt.“ Immerhin war es für die Akteure eine ganz besondere Anforderung, nahmen sie doch erstmals an einem Turnier außerhalb der USA teil. Auch Höpp war begeistert vom hohen sportlichen Niveau des Turniers. Vor allem die Spiele in der Goldrunde verzückten die Zuschauer, die sich zudem über viele spannende und knappe Spiele freuen durften – dank der ausgeglichenen Besetzung. So wurden ab dem Viertelfinale fünf Spiele erst im Neunmeterschießen entschieden.

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