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Mark Hinrichs und Tom Tewes auf gutem Weg ins „Team Deutschland-Achter“

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Von: Marion Morello

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Drei Limburger in Leipzig (von links): Mark Hinrichs, Trainer Martin Rieche und Sarjana Klamp.
Drei Limburger in Leipzig (von links): Mark Hinrichs, Trainer Martin Rieche und Sarjana Klamp. © Verein

In Leipzig ging die jährliche Kaderüberprüfung des Deutschen Ruderverbandes (DRV) über die Bühne. Vom Limburger Club für Wassersport stellten sich Sarjana Klamp, Mark Hinrichs und Flora Duchow der nationalen Konkurrenz. Für die drei Limburger Athleten und das komplette „Team D“ der Ruderer stand zunächst ein Ergometertest (Rudergerät auf dem Trockenen) über die olympische Distanz von 2000 Metern auf dem Plan.

Bei den „schweren“ Männern machte Mark Hinrichs den Auftakt. Er musste sich gegen seine Kollegen aus dem „Deutschland-Achter“ behaupten. Der LCW-Ruderer setzte seinen momentanen Weg durch die Nationalmannschaft-Selektion mit neuer Bestleistung fort und gab über die 2000 Meter alles. „Ich habe meine Problemchen mit den mittleren 1000 Metern heute gut überwinden können und bin gerade sehr froh, mich gesteigert zu haben“, so ein sichtlich erschöpfter Mark Hinrichs nach seinem Rennen.

Auch Sarjana Klamp startete zusammen mit ihren Konkurrentinnen in einem Lauf. Die Limburger Riemerin fand momentan keine Partnerin für den Zweier und startete in Leipzig im Kreise der Skullerinnen. Doch auch hier zeigte die sehr engagierte Limburgerin ihr Potenzial und schloss mit einer soliden Zeit im vorderen Mittelfeld ab. Flora Duchow ruderte bereits in der Vergangenheit für den Limburger Club für Wassersport. Seit einigen Jahren lebt sie nun in der Schweiz und frönt auch dort ihrem Sport. Für diese Saison hat sie sich vorgenommen, noch einmal in Deutschland an den Start zu gehen, um sich ihren Traum eines internationalen Auftritts zu ermöglichen. Auf dem Ergometer lieferte sie eine solide Leistung ab und landete im vorderen Drittel.

Tags darauf wurde es im Ruderrevier des Sportclubs Leipzig ernst: Die Leistungsüberprüfung im Ruderboot stand an. Über 6000 Meter auf dem Wasser mussten sich die besten deutschen Athleten beweisen. Hierbei ist ein konstanter Ablauf wichtig, um die lange Distanz auch gut zu überstehen. Ähnlich dem Zeitablauf am Vorlauf startete Mark Hinrichs mit seinem Zweierpartner Tom Tewes aus München als erster Limburger.

Das junge Duo fand im ersten Moment nicht besonders gut zusammen. Zur Streckenhälfte rauften sich Tewes und Hinrichs zusammen, so kam der Zweier nach der Hälfte noch etwas stärker ins Laufen und auf Rang acht. Für das Zweier-Paar ein – trotz der schwierigen Umstände – sehr gutes Ergebnis im Bestreben, im „Team Deutschland-Achter“ einen Platz zu finden.

Sarjana Klamp musste sich gegen 29 Konkurrentinnen durchsetzen und bestätigte ihr Ergebnis vom Vortag mit dem 16. Platz auf der Langstrecke. „Das Wochenende ist für mich ganz gut gelaufen, ich habe im Skullen nicht meine aktuelle Hauptdisziplin, trotzdem konnte ich mich im Mittelfeld platzieren“, so Sarjana Klamp. Für Flora Duchow lief es noch nicht ganz nach Plan, sie musste im Vergleich zum Vortag einige Plätze einbüßen.

Timika Martin: Starker Auftritt in Breisach

Bereits wenige Tage zuvor waren die Limburger Junioren in Breisach auf der regionalen Langstrecke gestartet. Besonders hervorzuheben war aus LCW-Sicht Timika Martin, die ein äußerst engagiertes Rennen zeigte. Aufgrund der Kaderbestimmungen des Hessischen Ruderverbands musste das eigentliche Leichtgewicht in der offenen Kategorie starten, wo sie Sechste wurde. In der Leichtgewichtskategorie hätte sie mit ihrer Zeit sogar gesiegt.

Ebenfalls einen Schritt in die richtige Richtung machte Louisa Will, die bei den B-Juniorinnen mit dem 8. Platz ihre Ambitionen unterstrich, in ein Kaderboot des Hessischen Ruderverbandes aufgenommen zu werden. TOM HINRICHS/SOPHIA KRAUSE

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