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Dirigent am Spielfeldrand: Max Martin (RW Walldorf).

Fußball

Max Martin muss umbauen

Auch beim Mitaufsteiger Eintracht Altwiedermus will Verbandsligist Rot-Weiß Walldorf am Sonntag punkten.

Sein drittes Auswärtsspiel in Folge steht dem SV Rot-Weiß Walldorf bevor. Dies muss kein Nachteil sein, wie der Fußball-Verbandsligist gezeigt hat: Der Kick auf Gegners Platz hat den Rot-Weißen zwei Siege eingebracht. Auch am Sonntag (15 Uhr) bei Mitaufsteiger SV Eintracht Altwiedermus soll wieder gepunktet werden.

Wie schon beim jüngsten 1:0-Sieg bei der TS Ober-Roden muss Trainer Max Martin seine Mannschaft umbesetzen. Denn fraglich ist, ob die angeschlagenen Christopher Felter und Fabian Walter mitwirken können. Noch nicht fit ist der verletzte Jens Deumlich. Und Daniel Beck fällt wegen seines doppelten Bänderrisses ohnehin längerfristig aus.

Der SV Eintracht hat, nachdem ihm der Durchmarsch von der Kreisober- in die Verbandsliga gelungen ist, zwei Aufstiege in Folge hinter sich. Der Saisonstart mit vier Punkten aus drei Spielen zeigt, dass die Ronneburger auch in Hessens zweithöchster Liga konkurrenzfähig sind. Allerdings muss Altwiedermus im Kampf um den Klassenerhalt ein Handicap bewältigen: Mangels Jugendmannschaften bekommt der Neuling drei Punkte abgezogen.

Die RWW-Verantwortlichen haben das Team aus dem Main-Kinzig-Kreis bei seiner 0:2-Niederlage gegen den FC Hanau 93 beobachtet. „Eine sehr eingespielte Truppe“, sagt Martin.

Einspielen sollen sich auch die Rot-Weißen. In dieser Trainingswoche arbeitete Martin mit seinem Team vor allem an Spieleröffnung und Angriffspressing. Perspektivisch soll der Aufsteiger auch flexibler taktieren können, weshalb der Trainer ein weiteres Spielsystem einüben will. „Aber erst einmal müssen wir die Dinge, die wir begonnen haben, vertiefen“, so Martin. Dazu gehört, das Spiel ohne Ball zu verbessern.

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